Bewertung:

Das Buch bietet eine informative Erkundung von Home Movies und ihrer Bedeutung in der Filmgeschichte, die durch den Zugang zu digitalen Filmen bereichert wird. Während die Einführung überwältigend wirken mag, sind die einzelnen Kapitel fesselnd und vertiefen das Verständnis des Lesers für das Thema. Das Buch ist sowohl für Gelegenheitsbetrachter als auch für Wissenschaftler zu empfehlen.
Vorteile:⬤ Interessanter und informativer Inhalt zum Thema Heimkino
⬤ Zugang zu digitalen Filmen verbessert das Leseerlebnis
⬤ erweitert das Wissen über das Filmemachen
⬤ gut kuratiert mit verschiedenen Perspektiven
⬤ starkes Potenzial für den Einsatz im Unterricht.
Die Einführung könnte für einige Leser zu umfangreich oder dicht sein, insbesondere für diejenigen, die mit dem Gebiet nicht vertraut sind.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Amateur Movie Making: Aesthetics of the Everyday in New England Film, 1915-1960
Amateur Movie Making ist eine fesselnde regionale und historische Studie, die unser Verständnis von Filmgeschichte verändert. Sie zeigt, wie Amateurfilme und Home Movies als Zeugnisse des kreativen Lebens gewöhnlicher Menschen unsere Erfahrung von Kunst und Alltag bereichern.
Hier begegnen wir den lyrischen und visuell ausdrucksstarken Qualitäten von Filmen, die zwischen 1915 und 1960 in Neuengland produziert wurden und sich in den Sammlungen von Northeast Historic Film befinden, einem Filmarchiv und Studienzentrum, das gegründet wurde, um die audiovisuellen Aufzeichnungen des nördlichen Neuenglands zu sammeln, zu erhalten und zu interpretieren. Die Autoren mit unterschiedlichem Hintergrund untersuchen die visuelle Ästhetik dieser Filme und ordnen sie in ihren sozialen, politischen und historischen Kontext ein.
Jede Diskussion wird durch technische Anmerkungen ergänzt, und den Analysen werden auch persönliche Überlegungen von Künstlern gegenübergestellt, die enge Verbindungen zu bestimmten Amateurfilmern haben. Diese Überlegungen lassen die ursprünglichen privaten Kontexte der Home Movies wieder aufleben, bevor sie zu Studienobjekten und Artefakten der öffentlichen Geschichte wurden.