Bewertung:

Das Buch bietet einen informativen und gut recherchierten Bericht über den Krieg von 1812, der ihn mit der früheren amerikanischen Geschichte verknüpft und seine Bedeutung erklärt. Während viele Leser die Klarheit und Tiefe des Textes schätzten, wiesen einige auf faktische Ungenauigkeiten und redaktionelle Probleme hin, die ihr Leseerlebnis beeinträchtigten.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und fesselnd
⬤ Verbessert das Verständnis des Krieges von 1812
⬤ Informativ mit neuen Erkenntnissen
⬤ Verbindet historische Ereignisse klar
⬤ Unterhaltsam für Geschichtsinteressierte.
⬤ Enthält sachliche Fehler
⬤ etwas zu komplexes Vokabular
⬤ redaktionelle Probleme, einschließlich Grammatikfehler und unzureichende Identifizierung der referenzierten Personen
⬤ könnte für einige Leser zu detailliert sein.
(basierend auf 31 Leserbewertungen)
Unshackling America: How the War of 1812 Truly Ended the American Revolution
Unshackling America stellt den hartnäckigen Irrtum in Frage, die Amerikaner hätten zwei getrennte Unabhängigkeitskriege geführt. Willard Sterne Randall dokumentiert einen unablässigen fünfzigjährigen Kampf um wirtschaftliche Unabhängigkeit von Großbritannien, der sich mit zwei bewaffneten Konflikten überschnitt, die durch einen uneingestandenen globalen Kampf verbunden waren. Während dieser gefährlichen Periode drehte sich der Kampf um den Freihandel.
Weder Jefferson noch ein anderer Gründervater konnte ahnen, dass die Revolutionszeit von 1763 bis 1783 nur einen Teil, nämlich die erste Phase ihres Leidensweges, abgeschlossen hatte. Der Vertrag von Paris von 1783 am Ende des Revolutionskriegs beendete zwar die offenen Kämpfe, hatte aber nur eine teilweise politische Autonomie von Großbritannien bewirkt. Indem Großbritannien den Amerikanern keine wirtschaftliche Unabhängigkeit und Handlungsfähigkeit garantierte, verweigerte es ihnen weiterhin die Souveränität.
Randall schildert ausführlich die fünfzig Jahre andauernden Versuche der Briten, die amerikanischen Handelsgewässer zu kontrollieren, zeigt aber auch, wie die Vereinigten Staaten trotz der ungeheuerlichen Beschränkungen die Doktrin der neutralen Rechte durchsetzten und die zweitgrößte Handelsflotte der Welt aufbauten, als sie den französischen Karibikhandel absorbierten. Der Handel mit amerikanischen Schiffen verfünffachte sich zwischen 1790 und 1800, und zwischen 1800 und 1812 verdoppelte sich die Tonnage noch einmal fast, was die Vereinigten Staaten schließlich zur größten unabhängigen Seemacht der Welt machte.