
Rewriting America: New Essays on the Federal Writers' Project
Das 1935 ins Leben gerufene Federal Writers' Project (FWP) schickte rund 6 500 arbeitslose Historiker, Lehrer, Schriftsteller und Bibliothekare aus, um Amerikas Vergangenheit und Gegenwart inmitten der Großen Depression zu dokumentieren. Der englische Dichter W. H. Auden bezeichnete dieses New-Deal-Programm als „eine der edelsten und absurdesten Unternehmungen, die je von einem Staat unternommen wurden“.
Dieser Sammelband enthält Originalarbeiten von Wissenschaftlern aus verschiedenen Disziplinen und bietet neue Einblicke in die Art und Weise, wie dieses außergewöhnliche Programm die amerikanische Kultur verändert hat. Jahrhunderts, deren Karrieren durch das FWP gefördert wurden - darunter Ralph Ellison, Richard Wright und Margaret Walker - präsentiert Rewriting America neue Perspektiven auf die Rolle von Afroamerikanern, mexikanischen Amerikanern, asiatischen Amerikanern und Frauen in diesem Projekt. Die Aufsätze befassen sich auch mit der Frage, inwieweit die Ziele des Projekts inmitten großer wirtschaftlicher und kultureller Umwälzungen noch immer mit der heutigen Realität in Einklang stehen.
Neben dem Herausgeber des Bandes haben unter anderem Adam Arenson, Sue Rubenstein DeMasi, Racheal Harris, Jerrold Hirsch, Kathi King, Maiko Mine, Deborah Mutnick, Diane Noreen Rivera, Greg Robinson, Robert Singer, James Sun und David A. Taylor Beiträge verfasst.