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American Jewish Women's History: A Reader
„Es bereitet mir eine geheime Freude, den guten Charakter unserer Familie bei Juden und Christen zu beobachten“, schrieb Abigail Levy Franks 1733 aus New York City an ihren Sohn. Abigail gehörte zu einer winzigen Gemeinschaft von Juden, die in der Neuen Welt lebten. In den folgenden Jahrhunderten, als diese Gemeinschaft auf mehrere Millionen Menschen anschwoll, übernahmen die Frauen verschiedene und wechselnde Rollen.
American Jewish Women's History, ein Sammelband, der die Kolonialzeit bis in die Gegenwart abdeckt, beleuchtet diese historische Vielfalt. Er zeigt, wie Frauen das Judentum und ihre amerikanisch-jüdischen Gemeinden prägten, wie sie sich ehrenamtlich engagierten, politische Kreuzzüge führten, gegen Stereotypen ankämpften und Beziehungen zu ihren christlichen Nachbarn aufbauten. Der Bogen spannt sich von Rebecca Gratz' Gründung einer jüdischen Sonntagsschule in Philadelphia im Jahr 1838, um gegen die steigenden Preise für koscheres Fleisch um die Jahrhundertwende zu protestieren, bis hin zur Herausbildung der kulturellen Identität südjüdischer Frauen durch das Essen. Derzeit gibt es kein anderes Buch, das die Bandbreite der historischen Erfahrungen amerikanischer Jüdinnen vermittelt.
Der Reader ist in vier Abschnitte mit ausführlichen Einführungen unterteilt. Zu den Mitwirkenden gehören: Joyce Antler, Joan Jacobs Brumberg, Alice Kessler-Harris, Paula E. Hyman, Riv-Ellen Prell, und Jonathan D. Sarna.