Bewertung:

Das Buch „American Kleptocracy“ von Casey Michel untersucht das allgegenwärtige Problem der Geldwäsche in den USA und wie es das Land zu einem Hotspot für illegale Finanzaktivitäten gemacht hat. Er erörtert die Rolle von Briefkastenfirmen, die Komplizenschaft von Banken und wie diese Elemente zu einem größeren System globaler Korruption beitragen, an dem Kleptokraten und Oligarchen beteiligt sind. Das Buch bietet zwar augenöffnende Einblicke und gründliche Recherchen, wird aber wegen seiner parteiischen Perspektive und der mangelnden Ausgewogenheit bei der Erörterung politischer Persönlichkeiten kritisiert.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert, fesselnd und bietet aufschlussreiche Beispiele für Geldwäschepraktiken. Viele Leser empfanden es als eine wichtige und aufschlussreiche Lektüre, die die systemischen Probleme innerhalb der Finanzvorschriften und die Auswirkungen auf die weltweite Korruption aufzeigt. Das Buch wurde dafür gelobt, dass es komplexe Themen auf verständliche Art und Weise darlegt.
Nachteile:Kritiker wiesen darauf hin, dass das Buch sehr parteiisch sei und es an der Darstellung gegenteiliger Ansichten oder an ausgewogenen Beurteilungen politischer Persönlichkeiten fehle. Einige Leser sind der Meinung, der Autor konzentriere sich auf persönliche Vorurteile und versäume es, Behauptungen gegen bestimmte Personen zu belegen, was die Glaubwürdigkeit der vorgebrachten Argumente insgesamt schmälere.
(basierend auf 24 Leserbewertungen)
American Kleptocracy: How the U.S. Created the World's Greatest Money Laundering Scheme in History
Casey Michels American Kleptocracy ist das bemerkenswerte Debüt eines der besten jungen amerikanischen Reporter auf dem Gebiet der Finanzkorruption und bietet eine explosive Untersuchung darüber, wie die Vereinigten Staaten von Amerika das größte illegale Offshore-Finanzsystem aufgebaut haben, das die Welt je gesehen hat.
"Ein unermüdlicher junger amerikanischer Journalist, der die internationale Kleptokratie in den USA praktisch in die Enge getrieben hat.".
-- The Los Angeles Review of Books
Jahrelang hat ein Land als größter Offshore-Hafen der Welt fungiert und Hunderte von Milliarden Dollar an illegalen Finanzmitteln angezogen, die direkt mit korrupten Regimen, extremistischen Netzwerken und dem Schlimmsten, was die Welt zu bieten hat, verbunden sind. Aber es waren nicht die sandigen Karibikinseln oder gar traditionelle Finanzgeheimnisparadiese wie die Schweiz oder Panama, die die Welt des Offshoring dominiert haben. Stattdessen ist das Land, das am meisten profitiert, zufällig auch dasjenige, das immer noch den Anspruch erhebt, der moralische Führer der freien Welt zu sein, und das Land, das behauptet, den Kampf gegen die Gauner und Korrupten anzuführen: die USA.
American Kleptocracy untersucht, wie die USA zu einem Zentrum des globalen Offshoring wurden: wie Staaten wie Delaware und Nevada die Kunst der anonymen Briefkastenfirma perfektionierten und wie Reformer nach dem 11. September 2001 zusahen, wie ihr Erfolg eine neue Flut illegaler Finanzmittel direkt in die USA einleitete. Wie afrikanische Despoten und postsowjetische Oligarchen die amerikanischen Küsten, die amerikanischen Industrien und ganze Städte und Kleinstädte im Mittleren Westen der USA beherrschten; wie Lobbyisten aus der Nazi-Ära eine ganze Industrie von Spin-Männern hervorbrachten, die transnationale Gauner und Despoten beschönigten, und wie schmutziges Geld nun begonnen hat, Amerikas Universitäten, Denkfabriken und Kulturzentren zu infiltrieren; und wie diejenigen, die an vorderster Front stehen, versuchen, Amerikas Erbe der Anti-Korruptions-Führerschaft wiederherzustellen - und endlich diese Herrschaft der amerikanischen Kleptokratie zu beenden.