Bewertung:

Das Buch ist eine Sammlung von Essays von Claudia Roth Pierpont, die das Leben und die Beiträge verschiedener amerikanischer Künstler und kultureller Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts untersucht und tiefe Einblicke in ihre Kämpfe, ihre Leistungen und den gesellschaftlichen Kontext, in dem sie wirkten, bietet. Die Texte werden für ihre lyrische Qualität und ihre fesselnde Erzählweise gelobt, wobei das Gleichgewicht zwischen der Bewunderung für die Personen und der kritischen Auseinandersetzung mit ihren Erfahrungen gewahrt wird.
Vorteile:Sehr menschliche Porträts, aufschlussreiche und vielfältige Themen, lyrische und sichere Prosa, fesselnde Erzählung, ausgezeichnete Auswahl von Künstlern und kulturellen Persönlichkeiten und anregende Analyse ihrer Auswirkungen und Kämpfe.
Nachteile:Einige Leser fanden die Verbindungen zwischen den Themen schwach und hatten das Gefühl, dass nicht alle profilierten Künstler die amerikanische Gesellschaft maßgeblich geprägt haben. Einige wünschten sich mehr Tiefe oder Länge in dem Buch.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
American Rhapsody: Writers, Musicians, Movie Stars, and One Great Building
Die Geschichten von Amerikas außergewöhnlichsten Strebern, ihren Misserfolgen und Triumphen
Von der zerrütteten Vornehmheit der Heldinnen von Edith Wharton bis zur Rassenkonfrontation in den Liedern von Nina Simone präsentiert American Rhapsody eine kaleidoskopische Geschichte der Entstehung einer Kultur. Dies ist eine Reihe von tiefgreifenden Porträts amerikanischer Künstler und Innovatoren, die das Land in der Moderne geprägt haben.
Claudia Roth Pierpont mischt gekonnt Biografie und Kritik, Geschichte und Reportage, um diese Porträts zum Leben zu erwecken und sie auf überraschende Weise miteinander zu verbinden. Von Whartons tapferen neuen Frauen ist es nicht weit zu F. Scott Fitzgeralds schwindelerregenden Flappers und weiter zur Leinwandbeherrschung von Katharine Hepburn und den gefährlichen Frauen in Dashiell Hammetts hartgesottener Welt. Die improvisatorische Jazzigkeit von George Gershwins Rhapsody in Blue findet ihre Entsprechung im großen Jazz-Baby der New Yorker Skyline, dem Chrysler Building. Fragen des amerikanischen Schauspielstils werden von Orson Welles bis Marlon Brando nachgegangen, während die neue amerikanische Malerei in der Galerie von Peggy Guggenheim auftaucht. Und wir verfolgen den Bogen des rassischen Fortschritts von Bert Williams' Blackface-Auftritten bis zu James Baldwins Warnung vor dem nächsten Feuer, wie langsam, bitter und qualvoll dieser Fortschritt auch sein mag.
American Rhapsody bietet eine Geschichte der amerikanischen Erfindung und des Genies des zwanzigsten Jahrhunderts. Es geht um die Freude und den Gewinn, ein heterogenes Volk zu sein, und um die immensen Schwierigkeiten dieses menschlichen Experiments.