Bewertung:

Das Buch bietet einen aufschlussreichen und fesselnden Einblick in das Leben und die Karriere von Robert Frank und stellt einen wertvollen Kontext für seine Arbeit in der modernen Dokumentarfotografie dar. Während viele Leser das Buch als inspirierend und gut geschrieben empfanden, kritisierten einige, dass es nicht autorisiert sei und keinen originalen Zugang zu Frank biete, was dazu führe, dass es in einigen Teilen als inkohärent empfunden werde.
Vorteile:⬤ Fesselnder und fesselnder Schreibstil.
⬤ Bietet einen tiefen Einblick in Robert Franks Leben und Karriere.
⬤ Hebt Verbindungen zur Beat Generation hervor.
⬤ Gut recherchiert und informativ über den Kontext seiner Arbeit.
⬤ Inspirierend für alle, die sich für Fotografie und Kreativität interessieren.
⬤ Die Biografie ist nicht autorisiert, es fehlt der direkte Beitrag von Robert Frank.
⬤ Einige Leser fanden sie langweilig oder schwerfällig geschrieben.
⬤ Der letzte Teil des Buches wird als weniger strukturiert und kohärent empfunden.
⬤ Viele Details über andere, die manche als störend empfanden.
⬤ Gemischte Gefühle über die Darstellung von Frank als Person.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
American Witness: The Art and Life of Robert Frank
Vom Autor der gefeierten James-Brown-Biografie The One kommt die erste ausführliche Biografie des berühmten Fotografen und Filmemachers Robert Frank, der vor allem für sein bahnbrechendes Buch The Americans bekannt ist.
So bekannt Robert Frank als Fotograf auch ist, nur wenige kennen den Menschen Robert Frank wirklich. Geboren und aufgewachsen in der Schweiz während des Krieges, entdeckte Frank schon früh die Macht und den Reiz der Fotografie und lernte schnell, dass die Kunst ihm wesentlich mehr bedeutete als Geld, Erfolg oder Ruhm. Die Kunst war alles, und er hatte vor, sie ein Leben lang zu verfolgen.
American Witness ist der erste umfassende Einblick in das Leben eines Mannes, der ebenso geheimnisvoll und ausweichend wie produktiv und begabt ist. 1947 verließ Frank seine starre Schweiz und zog in die Vereinigten Staaten, wo er sich in den 50er und 60er Jahren in der New Yorker Boheme wiederfand. Er freundete sich mit allen an, von Jack Kerouac, Allen Ginsberg und Peter Orlovsky bis hin zum Fotografen Walker Evans, dem Schauspieler Zero Mostel, dem Maler Willem de Kooning, dem Filmemacher Jonas Mekas, Bob Dylan, dem Schriftsteller Rudy Wirlitzer, den Jazzmusikern Ornette Coleman und Charles Mingus und vielen anderen. Frank zog mit seiner jungen Familie durch das Land, machte etwa 27.000 Fotos und sammelte 83 davon in seinem bis heute berühmtesten Werk: The Americans. Es war ein Amerika, das niemand zuvor gesehen hatte, und obwohl es bei seiner Veröffentlichung wegen seines Porträts eines geteilten Landes scharf kritisiert wurde, wurde die Sammlung allmählich als eine transformative amerikanische Vision anerkannt.
Dann kehrte er dem sicheren Erfolg den Rücken und gab die Fotografie auf, um sich als Film- und Videomacher neu zu erfinden. Frank hat das amerikanische Independent-Kino der 1960er Jahre mitbegründet und einen legendären Film mit den Rolling Stones gedreht. Heute ist der nicht mehr ganz so junge Mann eine Verkörperung rastloser Kreativität und ein Symbol dafür, was es bedeutet, in Amerika originell zu bleiben. Sein Leben ist davon bestimmt, sich nie zu wiederholen und nie zufrieden zu sein. American Witness ist das Porträt eines einzigartigen Künstlers und des Landes, das er sah.