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Der Brief an die Epheser ist eines der theologisch tiefgründigsten und herausforderndsten Dokumente des Neuen Testaments, dessen Inhalt von außerordentlicher Relevanz für alle Zeitalter ist, insbesondere in seiner Darstellung der Kirche als einer alternativen Realität, einer neuen Gesellschaft oder Menschheit in Christus.
Der paulinische Vorschlag, die Kirche als alternative Realität, wirft zwei miteinander verbundene theologische Fragen auf, die eng mit dem christlichen Zeugnis in der Welt verbunden sind: 1) Das Evangelium als öffentliche Wahrheit, deren Inhalt und Reichweite weder auf die religiöse Grenze des Lebens beschränkt noch in der Kirche verkapselt ist; 2) Die doppelte Staatsbürgerschaft der Gläubigen, d. h.
Bürger des Reiches Gottes und Bürger der politischen Gemeinschaft, in der sie leben. Dr. López Rodríguez bietet uns eine neue Lesart dieses wichtigen Briefes, über den er aufgrund seiner pastoralen Interaktion außerhalb und innerhalb der Kirche eine theologische Reflexion angestellt hat.
Seine Beobachtungen und Schlussfolgerungen sind für die ersten Jahrzehnte des 21. Jahrhunderts von großer Bedeutung.