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Amy Levy: Critical Essays
Amy Levy hat sich in den letzten Jahren als eine der innovativsten und verblüffendsten Schriftstellerinnen ihrer Generation einen Namen gemacht. Sie wird von feministischen Wissenschaftlern für ihre radikalen Experimente mit der queeren poetischen Stimme und ihre witzigen journalistischen Arbeiten über weibliche Unabhängigkeit geschätzt, bleibt aber auch umstritten wegen ihrer Darstellungen des Londoner Judentums, die sich unverkennbar auf den zeitgenössischen antisemitischen Diskurs beziehen.
Amy Levy: Critical Essays bringt Wissenschaftler zusammen, die auf den Gebieten der viktorianischen Kulturgeschichte, der weiblichen Poesie und Belletristik sowie der Geschichte des anglo-jüdischen Raums arbeiten. Die Aufsätze zeichnen die sozialen, intellektuellen und politischen Kontexte von Levys Werk und dessen zeitgenössischer Rezeption nach. Ausgehend von genauen Analysen von Levys Texten zielt die Sammlung darauf ab, ihre Auseinandersetzung mit jüdischer Identität neu zu überdenken, ihre literarischen und politischen Identifikationen zu betrachten, ihre Darstellungen der modernen Konsumgesellschaft und Populärkultur zu bewerten und ihr Leben und Werk in die spätviktorianische Kulturdebatte einzuordnen.
Dieses Buch ist eine unverzichtbare Lektüre für Studenten und Doktoranden, da es sowohl eine umfassende Literaturübersicht über das Scholarship-to-date als auch eine Reihe neuer kritischer Perspektiven bietet.
Mitwirkende:
Susan David Bernstein, Universität von Wisconsin-Madison.
Gail Cunningham, Universität Kingston.
Elizabeth F. Evans, Pennslyvania State University-DuBois.
Emma Francis, Universität Warwick.
Alex Goody, Oxford Brookes Universität.
T. D. Olverson, Universität von Newcastle upon Tyne.
Lyssa Randolph, Universität von Wales, Newport.
Meri-Jane Rochelson, Internationale Universität Florida.