Bewertung:

Das Buch „On the Western Front: Augenzeugenberichte von Australiern im Großen Krieg“ von Michael Enright bietet eine aufschlussreiche Untersuchung der Erfahrungen und Opfer australischer Soldaten während des Ersten Weltkriegs unter Verwendung von bisher unveröffentlichten Tagebüchern und Fotos. Es hebt die einzigartigen Qualitäten des ANZAC-Geistes und die bedeutenden Beiträge der einfachen Soldaten während der wichtigsten Schlachten an der Westfront hervor und fördert so das Gefühl des Nationalstolzes und des historischen Bewusstseins.
Vorteile:Das Buch bietet detaillierte und bisher unveröffentlichte Berichte, die das Verständnis für die Erfahrungen der australischen Soldaten bereichern. Es fängt das Wesen des ANZAC-Geistes und die Opfer ein, die die einfachen Soldaten brachten, und bietet eine wichtige historische Perspektive auf Australiens Beteiligung am Ersten Weltkrieg. Es ist sowohl für allgemeine Leser als auch für Militärhistoriker von großem Wert.
Nachteile:Das Buch könnte sich stark auf die Verherrlichung des ANZAC-Geistes konzentrieren, was dazu führen könnte, dass die komplexen und dunklen Aspekte des Krieges übersehen werden. Darüber hinaus könnten einige Leser die Betonung des Patriotismus und der traditionellen militärischen Werte als weniger ansprechend empfinden, je nach ihren persönlichen Ansichten.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
On the Western Front: Eyewitness Accounts from Australians in the Great War
Der Historiker Michael Enright berichtet aus nächster Nähe über die australischen Soldaten an der Westfront während des Ersten Weltkriegs. Anhand vieler bisher unveröffentlichter Materialien aus erster Hand bietet der Autor einen neuen Blick auf den Ersten Weltkrieg aus der Sicht der einfachen Soldaten.
Den Auftakt bildet ein kurzer Bericht über die Ereignisse in Gallipoli, dem Ort, an dem die Australier ihren Ruf als harte Kämpfer erwarben. Anschließend geht der Autor auf die Neuformierung der ANZAC-Divisionen in Ägypten und ihre anschließende Verlegung nach Frankreich ein. Dies führt zu bisher unveröffentlichten persönlichen Berichten, die neue Interpretationen der wichtigsten Schlachten an der Westfront, u.
a. bei Fromelles, Somme, Bullecourt, Messines, Passchendaele und Villers-Bretonneux, liefern.
Viele dieser Berichte belegen die besondere Tapferkeit der australischen Soldaten. Dieses Werk bietet eine Neubewertung der ANZAC-Legende und -Mythologie auf der Grundlage der persönlichen Tagebücher und Memoiren derjenigen, die dabei waren.