Analogie nach Aquin: Logische Probleme, thomistische Antworten

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Analogie nach Aquin: Logische Probleme, thomistische Antworten (Domenic D'Ettore)

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Originaltitel:

Analogy after Aquinas: Logical Problems, Thomistic Answers

Inhalt des Buches:

Seit dem ersten Jahrzehnt des 14. Jahrhunderts haben die Schüler von Thomas von Aquin darum gerungen, seine Lehre von der Analogie zu erklären und zu verteidigen.

Analogy after Aquinas: Logical Problems, Thomistic Answers erzählt die Geschichte der Bemühungen prominenter Thomisten des Mittelalters und der Renaissance, drei verschiedene, aber miteinander verbundene Probleme zu lösen, die sich aus ihrer Lektüre von Aquins eigenen Texten zur Analogie und aus John Duns Scotus' Argumenten gegen die Analogie und für die Eindeutigkeit in Metaphysics and Natural Theology ergeben. Das erste dieser drei Probleme betrifft die zumindest scheinbar disparaten Aussagen von Aquin darüber, ob ein Name durch Analogie durch einen einzigen Begriff oder durch verschiedene Begriffe gesagt wird. Das zweite Problem betrifft das Modell der Analogie, das geeignet ist, Namen analog über die Kategorien des Seins oder über Gott und die Geschöpfe zu sagen.

Wird "Sein" analog über Gott und Geschöpfe oder Substanz und Unfälle gesagt, nach dem Modell, wie "gesund" über Medizin und ein Tier gesagt wird, oder nach dem Modell, wie "Prinzip" über einen Punkt und eine Linie gesagt wird? Das dritte Problem ergibt sich aus den Herausforderungen, die von außen an das Denken von Thomas von Aquin herangetragen werden, insbesondere aus Scotus' Behauptung, dass nur eindeutige Namen gültige Demonstrationen vermitteln können und dass jede Demonstration, die ihre vermittelnden Begriffe nicht eindeutig verwendet, durch den Trugschluss der Zweideutigkeit scheitern würde.

Analogie nach Aquin leistet einen einzigartigen Beitrag zum Studium der philosophischen Theologie in der Tradition von Thomas von Aquin, indem es die historische und philosophische Verbindung zwischen diesen drei Problemen sowie die Vielfalt der von führenden Vertretern dieser Tradition vorgeschlagenen Lösungen aufzeigt. Zu den in diesem Buch berücksichtigten Thomisten gehören: Hervaeus Natalis (1250-1323), Thomas Sutton (1250-1315), Johannes Capreolus (1380-1444), Dominikus von Flandern (1425-1479), Paul Soncinas (gest.

1494), Thomas dio vio Cajetan (1469-1534), Franz Silvestri von Ferrara (1474-1528) und Chrysostomus Javelli (1470-1538).

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780813234779
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2021
Seitenzahl:224

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