
Analysing Historical Mathematics Textbooks
Dieses Buch befasst sich mit der Erstellung und Produktion von Lehrbüchern für das Lernen und Lehren von Mathematik. Es deckt einen Zeitraum von der Antike bis zur Neuzeit ab.
Die Analyse beginnt mit einer Bewertung der wichtigsten Kulturen, in denen Mathematik praktiziert wurde. Das Spannungsverhältnis zwischen der Rolle des Lehrers und seiner mündlichen Form einerseits und der Verwendung eines schriftlichen (gedruckten) Textes in ihrer jeweiligen Beziehung zum Schüler ist eine der Dimensionen der vergleichenden Analyse, die als „Lehrbuchdreieck“ konzipiert ist. Die Veränderungen in diesem Spannungsfeld mit der Einführung des Buchdrucks werden diskutiert.
Das Buch präsentiert verschiedene nationale Fallstudien (Frankreich, Deutschland, Italien) sowie Analysen der Internationalisierung von Schulbüchern durch Übertragungsprozesse. Da dieses Thema in der Literatur noch nicht hinreichend erforscht ist, wird es von Mathematikdidaktikern, Mathematiklehrerausbildern und allen Interessierten sehr gut aufgenommen werden.