Bewertung:

Das Buch bietet einen umfassenden historischen Kontext über Bengalen im späten 18. Jahrhundert, wobei der Schwerpunkt auf dem Wiederaufstieg der Hindus inmitten des muslimischen Niedergangs und den Auswirkungen der britischen Herrschaft liegt. Die Leser schätzen die patriotischen Themen, die Entwicklung der Charaktere und die lebendige Erzählweise. Allerdings werden Druck- und Rechtschreibfehler sowie einige Formatierungsprobleme in verschiedenen Versionen bemängelt.
Vorteile:⬤ Tiefgründiger historischer Kontext und fesselnde Erzählung über die Geschichte Bengalens.
⬤ Patriotische Themen kommen bei den Lesern gut an.
⬤ Die Charakterentwicklung, insbesondere der weiblichen Protagonistin, wird gelobt.
⬤ Leichte Sprache für die meisten Leser trotz einiger schwieriger Passagen.
⬤ Das Buch gibt Einblicke in weniger bekannte historische Ereignisse und bereichert das Wissen des Lesers über den indischen Freiheitskampf.
⬤ Druckfehler, wie z. B. ungeordnete Seiten und sachliche Ungenauigkeiten.
⬤ Viele Rechtschreibfehler im gesamten Text.
⬤ Einige Ausgaben sind gekürzt oder unvollständig, was zu Enttäuschungen führt.
⬤ Die Sprache kann aufgrund ihres Alters manchmal schwierig sein.
⬤ Verwirrung bei den Namen der Figuren, die von den Lesern bemerkt wurden.
(basierend auf 97 Leserbewertungen)
Einer der beliebtesten indischen Romane aller Zeiten, "Ananda Math", wurde unzählige Male in indische und englische Sprachen übersetzt. Zu Lebzeiten des Autors wurden fünf Ausgaben in Bengali und Hindi veröffentlicht, die erste im Jahr 1882.
Der Roman spielt vor dem Hintergrund der Hungersnot in Bengalen im 18. Jahrhundert, die als "Chhiyattorer Manvantar" (Hungersnot im 76. bengalischen Jahr, 1276) berüchtigt ist, und erzählt die Geschichte des bewaffneten Aufstands der Asketen und ihrer Schüler gegen die plündernden Herrscher der East India Company.
Der Aufstand ist historisch als "Santan Vidroha" bekannt, denn die Asketen sind die Kinder der Göttin Jagadambe. Die Geschichte von "Ananda Math" ist spannend und wird am besten durch das patriotische Massenlied "Bande Mataram" ("Hail thee, O My Motherland") verkörpert.
Das Lied ist immer noch ein Mantra, das die Fantasie von Millionen von Hindus anregt. Die Asketen beraubten die Peiniger der Menschen - die britischen Herrscher und die gierigen Jamindars - und verteilten den geplünderten Reichtum an die arme Bevölkerung, behielten aber nichts für sich selbst. Ihre Ziele waren vor allem die Waffenkammern und Vorräte der Gesellschaft.
Sie verfügten über eine gut organisierte Organisation, die über ganz Bengalen verteilt war. Es war auch Indiens erster Kampf um die Freiheit und nicht der Sipahi Vidroha von 1857.