
Anarchist Critique of Radical Democracy: The Impossible Argument
Im Frühjahr 2013 kam es in Schweden zu einer Welle von Unruhen in den Städten, nachdem die Polizei einen älteren Mann in seinem eigenen Haus erschossen hatte. Als Anwohner aus seinem marginalisierten Stadtviertel eine offizielle Entschuldigung forderten, wurden sie ignoriert. Die darauf folgenden Aufstände gegen die Polizei sprachen die tiefgreifenden Probleme des schwedischen Wohlfahrtsstaates an, und die offiziellen Reaktionen offenbarten die in der Demokratie selbst angelegten Mängel.
In dieser aktualisierten Ausgabe von Anarchist Critique of Radical Democracy: The Impossible Argument erkundet der Soziologe und Historiker Markus Lundstrm die Grenzen der schwedischen Demokratie. In ausführlichen Interviews mit Anwohnern erklärt er, wie die Unruhen von 2013 einen tiefgreifenden demokratischen Konflikt verschärften: die soziale Kluft zwischen Regierenden und Regierten. Der Widerstand gegen diese Kluft wird dann durch die Verweigerung der Regierung und die Ansätze zur Demokratie in der Geschichte des anarchistischen Denkens nachgezeichnet.
Dieses Buch bietet eine originelle Einführung in den Anarchismus. Es setzt die Vielfalt des anarchistischen Denkens in Beziehung zu den Anti-Polizeiaufständen und der Radikalisierung der Demokratie.