Andrei Tarkovsky: Interviews

Bewertung:   (4,7 von 5)

Andrei Tarkovsky: Interviews (John Gianvito)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch ist eine wertvolle Sammlung von Interviews mit Andrej Tarkowskij, die tiefe Einblicke in seine Film- und Lebensphilosophie gewährt. Es dient als kritische Ergänzung zu seinen eigenen Schriften und ist für Fans seines Werks und für alle, die sich für das Kino interessieren, sehr zu empfehlen.

Vorteile:

Unverzichtbare Sammlung zum Verständnis von Tarkowskijs Philosophie, fabelhafter Inhalt für Cineasten, großartiger Einblick in seine Filme, gut redigiert und konzipiert, amüsante Interaktionen in den Interviews, reichhaltiges Material zum Studium.

Nachteile:

Bei einigen Interviews fehlt ein Kommentar, es gab Probleme mit der physischen Qualität des Buches (z. B. dünne Seiten), und wiederholte Fragen könnten als ermüdend empfunden werden.

(basierend auf 12 Leserbewertungen)

Inhalt des Buches:

Andrej Tarkowskij (1932-1986) war einer der einflussreichsten und bekanntesten russischen Filmemacher, obwohl er in zwanzig Jahren nur sieben Spielfilme drehte. Tarkowski wurde von Filmgrößen wie Ingmar Bergman und Akira Kurosawa verehrt und ist berühmt für seine langen Einstellungen, sein langsames Tempo, seine traumhaften metaphorischen Bilder und seine Meditationen über Spiritualität und die menschliche Seele. Seine Filme Andrei Rubelw, Solaris und Der Spiegel gelten als Meilensteine des russischen Nachkriegskinos.

Andrei Tarkovsky: Interviews ist die erste englischsprachige Sammlung von Interviews mit und Profilen des Filmemachers. Sie enthält Gespräche, die ursprünglich in französischen, italienischen, russischen und britischen Zeitschriften veröffentlicht wurden. Mit Beiträgen aus den Jahren 1962 bis 1986 umspannt die Sammlung die gesamte Bandbreite von Tarkovskys Karriere.

In dem Band spricht Tarkowskij offen und deutlich über die Schwierigkeiten, Filme unter der Zensur der Sowjetunion zu drehen. Er beschäftigt sich mit seiner ästhetischen Ideologie, mit Filmemachern, die er bewundert, und schließlich mit seinem eigenen Exil aus Russland. Er spricht über wiederkehrende Bilder in seinen Filmen - Wasser, Pferde, Feuer, Schnee -, weigert sich aber beharrlich, ihre Bedeutung preiszugeben, da er der Meinung ist, dass er dem Publikum damit seine eigene Bedeutung aufzwingen würde. Obwohl Tarkowski manchmal verschlossen und abweisend gegenüber Interviewern ist, offenbart er doch seine Vision und seine rigorose Hingabe an seine Kunst.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781578062201
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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