
Angela Carter's Critique of Her Contemporary World: Politics, History, and Mortality
Diese Untersuchung wirft ein neues Licht auf Angela Carters Kritik an ihrer zeitgenössischen Welt, nicht nur als Feministin und Sozialistin, sondern auch als politische Schriftstellerin, die das zwanzigste Jahrhundert erlebte, eine beispiellose Periode, in der sich sogar die Bedeutungen von Leben, Tod und Überlebensfähigkeit drastisch veränderten.
Das Buch untersucht Carters Darstellungen der Sterblichkeit in ihren neun Romanen vor dem Hintergrund des Kalten Krieges und der damit einhergehenden Angst vor einer nuklearen Katastrophe und einem plötzlichen Tod, aber auch unter dem Blickwinkel des Wohlfahrtsstaates der Nachkriegszeit. Das Buch konzentriert sich auf die wechselseitigen Dialoge zwischen Carter und aktuellen historischen Ereignissen, von Hiroshima und der Kubakrise bis zur sowjetischen Invasion in Afghanistan und dem Thatcherismus, und zielt darauf ab, ihr Werk aus der Perspektive des 21.
Jahrhunderts neu zu betrachten.