
Fear and the Covid-19 Pandemic: A Liberticidal Virus
Dieses Buch untersucht die Formen der Angst, die in den liberalen Demokratien immer sichtbarer werden, und wie sie heute dazu neigen, unsere Existenzen in einer Weise zu konditionieren, die unserer persönlichen Freiheit abträglich ist.
Der Autor geht der Frage nach, inwieweit das in liberalen Gesellschaften vorherrschende Menschenbild, das der Erhaltung des Lebens um jeden Preis den höchsten Stellenwert einräumt, in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielt. Er untersucht die Ursprünge dieser Form der Biopolitik, die nach dem Ende des Kalten Krieges entstanden ist, und zeigt, wie sie unser Verhältnis zum Staat dramatisch verändert hat, und erklärt auch, wie diese neue Dynamik die Auferlegung unverhältnismäßiger Einschränkungen unserer individuellen Freiheit begünstigt hat.
Die Covid-19-Pandemie hat in der Tat gezeigt, dass Individuen und Gesellschaften auf einen illiberalen Weg geführt werden, wenn die Angst vor dem Tod Vorrang vor allen anderen Erwägungen hat, was nur zur allmählichen Aushöhlung ihrer Freiheiten und zur Entwicklung und Akzeptanz einer neuen Art von Regierungsführung beitragen kann, die die Verhängung freiheitsfeindlicher Maßnahmen rechtfertigt. Dieses Buch richtet sich an Wissenschaftler und Studenten der politischen Theorie und der vergleichenden Demokratieforschung, an Bürgerrechtler und Medienschaffende, die sich für Fragen des Liberalismus und seiner Entwicklung nach dem Kalten Krieg interessieren.