
Anxiety in and about Africa: Multidisciplinary Perspectives and Approaches
Zeigt, wie Angst die Erzählungen über die afrikanische Geschichte, Kultur und Gesellschaft ins Wanken bringen kann. Dieser Band zeigt den Reichtum der Angst als analytische Linse innerhalb der Afrikastudien.
Die Autorinnen und Autoren lenken die Aufmerksamkeit auf Denkweisen über afrikanische Räume - physische, viszerale, somatische und imaginäre - sowie auf Zeit und Zeitlichkeit. Durch einen multidisziplinären Ansatz bringt der Band die Geschichte der Angst in kolonialen Kontexten auch mit Arbeiten über die so genannten negativen Emotionen in anderen Disziplinen als der Geschichtswissenschaft ins Gespräch.
Während Angst seit langem dafür bekannt ist, dass sie koloniale Narrative ins Wanken bringen und die Verwundbarkeit des kolonialen Unternehmens offenlegen kann, zeigt dieser Band, dass sie auch verwandte Narrative in der Gegenwart ins Wanken bringen kann, wie die der nachhaltigen Entwicklung, der Migration, der Sexualität und der Demokratie. Diese Aufsätze unterstreichen daher die Notwendigkeit, Emotionen als zeitgenössische Realitäten mit einer besonderen Geschichte ernst zu nehmen, die sorgfältig aufgearbeitet werden muss.