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Anxious Joburg: The Inner Lives of a Global South City
Ein interdisziplinärer Bericht über das Leben in Johannesburg, Südafrikas "Stadt des globalen Südens"
Anxious Joburg konzentriert sich auf Johannesburg, die größte und reichste Stadt Südafrikas, als Fallstudie für die zeitgenössische Stadt des globalen Südens. Die Städte des globalen Südens werden oft als Orte des Widerspruchs und der Differenz charakterisiert, die eine Reihe von Gefühlen der Angst hervorrufen. Dies wird oft mit den Ängsten des globalen Nordens gegenüber dem Süden in Verbindung gebracht: Migration, Kriminalität, Terrorismus, Krankheiten und Umweltkrisen. Anxious Joburg lädt die Leser dazu ein, das Leben in einer solchen Stadt aus einer intimen Perspektive zu betrachten. Wie fühlt es sich an, in der Metropole Johannesburg zu leben: Welche Bedingungen, Überschneidungen, Affekte und Erfahrungen kennzeichnen das zeitgenössische Urbane?
Wissenschaftler, bildende Künstler und Geschichtenerzähler, sie alle werfen einen Blick auf bisher nicht untersuchte Aspekte des Lebens in Johannesburg. Von Siedlungen in der Peripherie über die Innenstadt bis hin zu den wohlhabenden nördlichen Vororten, von prekären Migranten und Hausangestellten bis hin zu aufstrebenden jungen Frauen und ängstlichen Eliten - Anxious Joburg bietet eine fesselnde Auseinandersetzung mit dieser frustrierenden, gefährlichen und verführerischen Stadt. Es bietet einen rigorosen, kritischen Ansatz für Johannesburg, der die Art und Weise aufzeigt, in der Angst ein wesentliches strukturierendes Prinzip des heutigen Lebens ist.
Der Ansatz ist stark interdisziplinär, mit Beiträgen aus den Bereichen Medienwissenschaft, Anthropologie, Religionswissenschaft, Stadtgeographie, Migrationsforschung und Psychologie. Das Buch richtet sich sowohl an Studierende und Lehrkräfte als auch an Wissenschaftler, die sich mit Johannesburg, Südafrika, Städten und dem globalen Süden beschäftigen. Die Mischung der Ansätze wird auch ein nichtakademisches Publikum ansprechen.