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Ann Mandelbaum: Matter
Üppige Fotogramme und weitere Untersuchungen zu den formalen Eigenschaften der natürlichen Welt
Diese vierte Monografie über die in New York und Costa Rica lebende Fotografin, Bildhauerin und Videokünstlerin Ann Mandelbaum (geb. 1945) präsentiert sowohl analoge Schwarz-Weiß-Arbeiten aus den Jahren 1990 bis 2000 als auch digitale Farbbilder von 2007 bis heute. Keine der 100 hier veröffentlichten Arbeiten wurde bisher ausgestellt oder veröffentlicht.
In den 35 Jahren, die der Band umfasst, zeigt sich Mandelbaums beständige Besessenheit von der organischen Welt, die sie zunächst in den Tiefen der Dunkelkammer und später auf dem digitalen Bildschirm verarbeitet. Ihre Techniken stützen sich auf die Geschichte der fotografischen Innovation, darunter das Fotogramm und der Mehrfachdruck. Überall lassen sich surrealistische fotografische Vokabeln erkennen, die Skulptur, Collage und die Sprache der Zeichnung einsetzen.