Antigonus der Einäugige: Der Größte unter den Nachfolgern

Bewertung:   (4,3 von 5)

Antigonus der Einäugige: Der Größte unter den Nachfolgern (Jeff Champion)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Dieses Buch bietet einen fesselnden und gut recherchierten Blick auf Antigonus den Einäugigen und die turbulenten Nachfolgekriege, die auf den Tod Alexanders des Großen folgten. Es verbindet erfolgreich Militärgeschichte mit Charakterstudien und stützt sich dabei auf verschiedene antike Erzählungen und wissenschaftliche Forschungen. Die Leserinnen und Leser schätzen die gute Zugänglichkeit und die fesselnde Erzählung, auch wenn einige bemängeln, dass die administrative Rolle des Antigonos nicht ausreichend beleuchtet wird.

Vorteile:

Gut geschriebene und fesselnde Erzählung, zugänglich für allgemeine Leser, gründliche Forschung mit guten Anmerkungen, überzeugende Charakterstudien, vermenschlicht historische Figuren effektiv, enthält Karten und Anhänge zum besseren Verständnis, deckt Militärgeschichte umfassend ab.

Nachteile:

Einige Tippfehler und kleinere redaktionelle Probleme, begrenzte Erforschung der administrativen Fähigkeiten von Antigonus, einige Rezensionen erwähnen, dass es weniger umfassend ist als andere Werke zum gleichen Thema, und eine Überbetonung der militärischen Aspekte kann den breiteren historischen Kontext ausblenden.

(basierend auf 26 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Antigonus the One-Eyed: Greatest of the Successors

Inhalt des Buches:

Eine klare Darstellung und Analyse von Antigonus' Rolle in diesen turbulenten Ereignissen, mit besonderem Schwerpunkt auf den militärischen Aspekten, aber dennoch voller Dramatik, mitreißenden Feldzügen und Antigonus' epischen Schlachten.

Plutarch beschrieb Antigonus den Einäugigen (382-301 v. Chr.) als "den ältesten und größten der Nachfolger Alexanders". Antigonus diente sowohl Philipp II. als auch Alexander dem Großen treu, als sie seine Heimat Makedonien in ein Reich verwandelten, das sich von Indien bis Griechenland erstreckte.

Nach Alexanders Tod schien Antigonus, der damals Statthalter der obskuren Provinz Phrygien war, einer seiner Befehlshaber zu sein, der das Erbe des toten Königs am wenigsten antreten konnte. Doch innerhalb von acht Jahren nach dem Tod des Königs hatte er durch eine Kombination aus militärischem Geschick und politischer Klugheit den asiatischen Teil des Reiches erobert. Sein Erfolg veranlasste diejenigen, die den europäischen und ägyptischen Teil des Reiches kontrollierten, sich gegen ihn zu verbünden. Weitere vierzehn Jahre lang führte er Krieg gegen eine Koalition aus den anderen Nachfolgern: Ptolemäus, Lysimachus, Seleukos und Kassander. Im Jahr 301 v. Chr. erlitt er in der Schlacht von Ipsus eine Niederlage und starb.

Die antiken Schriftsteller sahen im Leben des Antigonus ein warnendes Beispiel für die Gefahren der Hybris und des übersteigerten Ehrgeizes. Trotz seiner offensichtlichen Niederlage setzten seine Nachkommen ihre Herrschaft als Könige fort und gründeten eine Dynastie, die Makedonien über ein Jahrhundert lang regieren sollte. Jeff Champion schildert den Werdegang dieser titanischen Figur, wobei er sich vor allem auf die militärischen Aspekte konzentriert.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781526774897
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2020
Seitenzahl:256

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