
Antiphospholipid Syndrome: Recent Advances in Clinical and Basic Aspects
Das Antiphospholipid-Syndrom (APS) ist eine erworbene Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise Antiphospholipid-Antikörper produziert, die Gewebe im Körper angreifen. Diese Antikörper können zur Bildung von Blutgerinnseln in Arterien und Venen führen.
Während der Schwangerschaft kann APS auch zu Fehlgeburten und Totgeburten führen. Die Klassifizierungskriterien erfordern ein klinisches Ereignis (d. h.
eine Thrombose oder eine Schwangerschaftskomplikation) und anhaltend positive Bluttestergebnisse im Abstand von mindestens drei Monaten, die Lupus-Antikoagulanzien, Anti-Cardiolipin-Antikörper oder Anti-β2-Glykoprotein-1-Antikörper nachweisen. Dieses Buch behandelt wichtige klinische Aspekte des APS, einschließlich Schlaganfall und APS, geburtshilfliche Manifestationen des APS und Blutungskomplikationen bei APS.
Außerdem wird der diagnostische Nutzen eines neuen Autoantikörpers gegen β2-Glykoprotein I/HLA-Klasse II-Komplexe als vielversprechender Biomarker für APS erörtert. Schließlich gibt dieses Buch auch einen Überblick über die neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet der extrazellulären Vesikel bei APS und liefert Erklärungen zu ihrer Rolle in der Pathogenese von APS.