Bewertung:

Aquamarine von Carol Anshaw erforscht die vielfältigen Möglichkeiten des Lebens einer Frau, die auf verschiedenen Entscheidungen beruhen, die sie trifft. Das Buch zeigt drei alternative Leben von Jesse, einer Silbermedaillengewinnerin bei den Olympischen Spielen 1968, und veranschaulicht, wie scheinbar kleine Entscheidungen zu radikal unterschiedlichen Ergebnissen führen können. Die Erzählung ist einfallsreich und nuanciert, mit Themen der Selbsterkundung und der Komplexität der Identität. Obwohl viele Leser den Schreibstil fesselnd und aufschlussreich finden, äußern einige wenige ihre Enttäuschung über die Kohärenz der Handlung und das Tempo.
Vorteile:⬤ Einzigartiges Konzept der Erforschung von „Was wäre wenn“-Szenarien im Leben einer Figur.
⬤ Starke Charakterentwicklung und nachvollziehbare Themen.
⬤ Ausgezeichnete Prosa und anschaulicher Schreibstil.
⬤ Fesselnde Erforschung von Identität und Entscheidungen.
⬤ Schnelles Tempo hält das Interesse der Leser wach.
⬤ Einige Leser fanden es schlecht geschrieben oder nicht glaubwürdig.
⬤ Das letzte Kapitel ist für manche verwirrend.
⬤ Einige finden, dass es dem Buch an literarischer Tiefe fehlt.
⬤ Gemischte Reaktionen auf den Fluss und die Struktur der Geschichte.
⬤ Nicht jeder Leser konnte sich mit den Figuren oder Themen identifizieren.
(basierend auf 19 Leserbewertungen)
Aquamarine
Die olympische Schwimmerin Jesse Austin wird von ihrer australischen Konkurrentin verführt und infolgedessen im Kampf um die Goldmedaille verdrängt.
Von da an zeichnet Anshaw auf komplizierte Weise drei mögliche Wege für Jesse nach und spinnt dabei erheiternde Variationen über die Themen verlorene Liebe und ungelebte Parallelleben. Dorothy Allison, Autorin von Bastard aus Carolina, schreibt: "Ich habe mich dabei ertappt, wie ich mir gewünscht habe, ein Dutzend Exemplare zu kaufen und eine Diskussionsgruppe zu gründen, nur damit ich in der Lage wäre, all die Fragen zu diskutieren, die dieser erstaunliche Roman aufwirft.
"Ein Reader's Guide ist erhältlich.