
Labour at the Lakehead: Ethnicity, Socialism, and Politics, 1900-35
Jahrhunderts war der kanadische Seekopf als Brutstätte der Revolution bekannt, ein Ort, an dem die harten Bedingungen in den Werften, Holzfabriken und Eisenbahnhöfen die Einwanderer zu einer radikalen Arbeiterpolitik trieben.
Diese äußerst fesselnde Geschichte untermauert den berechtigten Ruf Nordwest-Ontarios als Geburtsstätte der kanadischen Linken, indem sie die Bedingungen aufzeigt, die zur Entstehung einer Reihe linker Organisationen führten, darunter die Kommunistische Partei, die One Big Union und die Industrial Workers of the World. Doch wie Michel Beaulieu zeigt, waren die Umstände und Handlungen der Lakehead-Arbeiter, insbesondere in Bezug auf Ideologie, Ethnizität und Persönlichkeit, komplex.
Sie stärkten und fesselten gleichzeitig die Arbeiter in ihrem Kampf gegen die Fesseln des Kapitalismus. Kulturelle Bindungen trugen dazu bei, linke Ideen nach Kanada zu bringen, doch während jede Gruppe ein eigenes Vokabular des Sozialismus entwickelte, verteidigten anglo-keltische Arbeiter ihre Privilegien gegen Finnen, Ukrainer und Italiener. Am Lakehead überwogen die ethnischen Unterschiede oft die Klassensolidarität - auf Kosten einer stärkeren Arbeiterbewegung in Kanada.