
Men Working
Dieser Roman über das Leben im Hügelland von Mississippi schildert einige der beunruhigenden und nicht veröffentlichten Aspekte des New Deal, indem er das Schicksal der Familie Taylor nachzeichnet, die als Teilpächter in die Stadt zieht, um für die „WP and A“, die Works Progress Administration, zu arbeiten.
John Faulkner, ein ehemaliger WPA-Projektingenieur, hat in diesem breit angelegten komischen Roman viel zu persiflieren. An erster Stelle stehen die Taylors: Sie sind ärgerlich und arbeitslos, aber unerklärlich ausdauernd; sie sind hoffnungslos mittellos und legen mehr Wert auf ein neues Radio als auf Nahrung und Unterkunft. Faulkner wirft auch einen sardonischen Blick auf die Händler der Stadt, die den WPA-Arbeitern ebenso schnell Kredite gewähren, wie sie die Preise in die Höhe treiben, und natürlich auf die WPA selbst, eine Agentur, die naive, verzweifelte Landbewohner mit dem Versprechen einer Arbeitsstelle lockt - nur um sie dann zu entlassen und zu ignorieren.
In seinem Vorwort stellt Trent Watts die Einzigartigkeit von Men Working heraus und verweist dabei auf Anklänge an Tobacco Road, As I Lay Dying und The Grapes of Wrath. Watts erkennt in John Faulkners Tonfall auch eine Ambivalenz, die viele Südstaatler teilten, die die Veränderungen miterlebten, die der „Fortschritt“ für ihre traditionelle Lebensweise mit sich brachte.