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Manpower Shortage and the Fall of the Roman Empire in the West
In Manpower Shortage and the Fall of the Roman Empire in the West (Arbeitskräftemangel und der Untergang des Römischen Reiches im Westen) zeigt Arthur E. R.
Boak, indem er die von modernen Demographen erarbeiteten Methoden auf die Bevölkerungsentwicklung in der Antike anwendet, dass es im Römischen Reich im Westen ab der Mitte des zweiten Jahrhunderts einen realen und allgemeinen Rückgang sowohl der Land- als auch der Stadtbevölkerung gab, dass das späte Imperium von Anfang an mit einem ausgeprägten Mangel an Arbeitskräften konfrontiert war und dass dieser Arbeitskräftemangel die Ursache - und nicht, wie bisher angenommen wurde, die Folge - von vielem war, was in der Verwaltung des späten Roms als autoritär angesehen wurde. Diese Analyse wirft ein neues Licht auf die Wirtschafts- und Sozialgesetzgebung von Diokletian, Konstantin I.
und ihren Nachfolgern. Als erstes detailliertes Bild der Bevölkerungspolitik des westlichen Reiches und ihrer Auswirkungen auf den Staatsdienst richtet sich die Studie sowohl an Ökonomen und Soziologen als auch an Historiker und Altphilologen.