Bewertung:

Das Buch 'Archaeology and Cultural Resource Management: Visions for the Future“, herausgegeben von Lynne Sebastian und William D. Lipe, bietet einen aufschlussreichen Blick in die Zukunft der CRM-Archäologie aus verschiedenen professionellen Perspektiven. Sie erörtert die Einhaltung von Gesetzen, die Abmilderung von Auswirkungen und die Einbeziehung der Öffentlichkeit und bietet optimistische Visionen für mögliche Verbesserungen in diesem Bereich. Während er überzeugende Argumente für Veränderungen vorbringt und zur Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten anregt, weisen einige Kritiker auf den Mangel an praktischer Anwendung und Konkretheit der vorgeschlagenen Ideen hin.
Vorteile:⬤ Hervorragende Quelle für CRM-Archäologie
⬤ geschrieben von sachkundigen Fachleuten
⬤ behandelt wichtige Aspekte wie die Einhaltung von Gesetzen und die Einbeziehung der Öffentlichkeit
⬤ verschiedene Perspektiven von Unternehmen, Behörden und akademischen Beiträgen
⬤ überzeugende Vorschläge für die Einbeziehung der Öffentlichkeit und die Verbesserung von Modellen zur Einhaltung von Gesetzen
⬤ optimistische Visionen für die Zukunft der Archäologie.
⬤ Es fehlt an Konkretheit für die praktische Anwendung der vorgeschlagenen Änderungen
⬤ in einigen Abschnitten erscheinen die Visionen zu optimistisch oder zu vage
⬤ die bestehenden Spannungen zwischen akademischer und Auftragsarchäologie werden nicht vollständig aufgelöst.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Archaeology and Cultural Resource Management: Visions for the Future
Die meisten Schätzungen gehen davon aus, dass 90 Prozent der archäologischen Arbeiten in den Vereinigten Staaten heute im Bereich des Kulturressourcenmanagements (CRM) durchgeführt werden. Die Auswirkungen dieser Arbeit auf die archäologischen Aufzeichnungen, den Berufsstand der Archäologen und das Erbe des amerikanischen Volkes können gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.
CRM-Archäologie wirkt sich auf ein breites Spektrum von staatlich finanzierten oder genehmigten Entwicklungen aus. Sie beeinflusst die Art und Weise, wie Archäologen ihre Studenten ausbilden, mit der einheimischen Bevölkerung zusammenarbeiten und Feldaufzeichnungen und Artefakte aufbewahren. Sie hat eine enorme Fülle von Daten hervorgebracht, von denen die jüngsten Fortschritte im Verständnis der nordamerikanischen Archäologie abhängen.
Dies ist "öffentliche" Archäologie im wahrsten Sinne des Wortes: Sie wird aufgrund von Bundesgesetzen und -richtlinien betrieben und direkt oder indirekt von der Öffentlichkeit finanziert. Die Autoren hoffen, dass dieses Buch in der amerikanischen Archäologie einen Anstoß zum Dialog und zur Debatte darüber gibt, wie ZRM-Projekte und -Programme sowohl zu einer besseren Archäologie als auch zu einer besseren öffentlichen Politik führen können.
Dieses Buch ist das Ergebnis eines Douglas W. Schwartz Seminars für Fortgeschrittene in Anthropologischer Archäologie.