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Architecture and Landscape in Medieval Anatolia, 1100-1500
Anatolien beherbergte im Mittelalter eine große Zahl von Staaten. Da Anatolien an der geografischen und chronologischen Schnittstelle zwischen Byzanz und den Osmanen liegt, wird seine Geschichte in der Regel aus der Sicht der Seldschuken betrachtet. Dies verdeckt die vielfältigen Erfahrungen und Räume Anatoliens unter dem byzantinischen Reich, den türkisch-muslimischen Dynastien, die mit den Seldschuken konkurrierten, den mongolischen Ilkhaniden und den verschiedenen Beyliks in Ost- und Westanatolien.
In diesem Buch geht es nicht nur um politische Strukturen, sondern auch um eine Neubetrachtung der Wechselwirkungen zwischen dem Ländlichen und dem Städtischen.
Eine Analyse der Beziehungen zwischen Architektur, Kultur und Macht.
Und eine Untersuchung der vielfältigen Geographien der Region. Um die historiografischen Perspektiven zu erweitern, stützt sich das Buch auf eine Vielzahl von Quellen (architektonische, künstlerische, dokumentarische und literarische), darunter Texte in mehreren Sprachen (Arabisch, Armenisch, byzantinisches Griechisch, Persisch und Türkisch).
Dieser Band ist der erste, der die kulturelle Komplexität, die dem täglichen Leben im mittelalterlichen Anatolien und den umliegenden Regionen innewohnte, aus der Perspektive der verschiedenen Staaten, Religionen und Sprachen behandelt.