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Architecture and Theology: The Art of Place
Die dynamische Beziehung zwischen Kunst und Theologie ist nach wie vor faszinierend und herausfordernd, insbesondere wenn sich die Theologie mit der Kunst in ihrer ganzen Vielfalt auseinandersetzt. In Architektur und Theologie: The Art of Place wendet sich der Autor Murray Rae den räumlichen Künsten, insbesondere der Architektur, zu, um zu untersuchen, wie sich die Kunstformen, die an der Gestaltung unserer gebauten Umwelt beteiligt sind, zum christlichen Glauben verhalten.
Rae bietet keine Theologie der Raumkünste an, sondern führt stattdessen ein nachhaltiges theologisches Gespräch mit den Raumkünsten. Da die Raumkünste öffentlich, visuell und gemeinschaftlich sind, üben sie einen immensen, aber leicht zu übersehenden Einfluss aus.
Architektur und Theologie überwindet diese Unachtsamkeit, indem es neue Denkansätze zur theologischen Bedeutung von Raum und Ort in unserer Gotteserfahrung, zum Verhältnis von Freiheit und Gesetz im christlichen Leben, zur Verwandlung durch Gottes verheißene neue Schöpfung, zur biblischen Vorwegnahme der himmlischen Stadt, zur göttlichen Gegenwart und Abwesenheit, zur Architektur von Buße und Reue und zum Verhältnis von Raum und Zeit bietet. Dabei findet Rae einen breiten Raum für die Theologie inmitten der architektonischen Künste.