Bewertung:

Das Buch „Aristoteles Ost und West: Metaphysics and the Division of Christendom“ von David Bradshaw hat eine Reihe von Reaktionen hervorgerufen. Viele Rezensenten loben die wissenschaftliche Tiefe und Zugänglichkeit des Buches, in dem die theologische Unterscheidung zwischen östlichem und westlichem Christentum, insbesondere durch die Brille des Begriffs „energeia“, erörtert wird. Es gibt jedoch auch Kritik am Autor selbst, der ernsthaft des Rassismus bezichtigt wird, und einige Leser finden die Lektüre herausfordernd.
Vorteile:⬤ Tiefgründige und gründliche Erforschung der theologischen Unterschiede zwischen Ost und West.
⬤ Zugänglicher Schreibstil trotz des komplexen Themas.
⬤ Wichtig für das Verständnis der historischen Beziehung zwischen Glaube und Vernunft.
⬤ Beschäftigt sich mit Primärtexten und bietet Einblicke in das Konzept der 'energeia'.
⬤ Wertvoll für Theologen aller Fachrichtungen.
⬤ Einige Leser finden es schwierig und benötigen erhebliche Anstrengungen, um den Inhalt vollständig zu erfassen.
⬤ Kontroverse Kritiken an den persönlichen Ansichten des Autors sind aufgetaucht, die ihm Rassismus vorwerfen.
⬤ Einige Rezensenten äußern sich unzufrieden mit der Qualität der gebundenen Ausgabe.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
Aristotle East and West: Metaphysics and the Division of Christendom
Preisträger des Morris D.
Forkosch-Preises des Journal of the History of Ideas Dieses Buch zeichnet die Entwicklung des Denkens über Gott und die Beziehung zwischen Gottes Sein und Wirken von Aristoteles über die heidnischen Neuplatoniker bis hin zu Denkern wie Augustinus, Boethius und Aquin (im Westen) und Dionysius dem Areopagiten, Maximus dem Bekenner und Gregor Palamas (im Osten) nach. Das Ergebnis ist eine vergleichende Geschichte des philosophischen Denkens in den beiden Hälften der Christenheit, die einen philosophischen Hintergrund für das Schisma zwischen der Ost- und der Westkirche liefert.