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Arnold Schönberg, der radikalste und widersprüchlichste Komponist des zwanzigsten Jahrhunderts, ist für viele ein Held und für viele andere ein Schurke.
In dieser erfrischend ausgewogenen Biografie erzählt Mark Berry die Geschichte von Schönbergs bemerkenswertem Leben und Werk und ordnet seine Geschichte in den größeren Zusammenhang der Geschichte des neunzehnten und zwanzigsten Jahrhunderts ein. Jahrhunderts ein.
Geboren im jüdischen Viertel seines geliebten Wiens, verließ Schönberg Österreich, um in Berlin eine führende Rolle in der Weimarer Kultur einzunehmen, bevor er gezwungen war, mitten in der Nacht vor Hitlers Drittem Reich zu fliehen. Er fand sich in den Vereinigten Staaten wieder und ließ sich in Los Angeles nieder, wo er Komponisten von George Gershwin bis John Cage inspirieren sollte. Berry stellt alle wichtigen musikalischen Werke Schönbergs vor, von seinen allerersten Kompositionen wie dem Streichquartett in D-Dur bis hin zu seiner Erfindung der Zwölftonmethode, und erkundet, wie Schönbergs revolutionärer Ansatz zur musikalischen Komposition die Wagnersche Spätromantik und die mutigen neuen Welten der Atonalität und des Serialismus miteinander verband.
Dieses Buch ist ein Muss für jeden, der sich für die Musik und die Geschichte des 20. Jahrhunderts interessiert, denn es macht deutlich, dass Schönberg die Musikgeschichte für immer verändert hat.