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Arranged Companions: Marriage and Intimacy in Qing China
Obwohl arrangierte Ehen gemeinhin mit patriarchalischer Unterdrückung in Verbindung gebracht werden, haben sie sich im Laufe der Jahrhunderte an die sich verändernden kulturellen Normen und die Lebenserfahrungen von Männern und Frauen angepasst. In Arranged Companions beschreibt die Historikerin Weijing Lu, wie das Heiratsverhalten in der frühen und hohen Qing-Zeit (Mitte des 17.
bis Mitte des 19. Jahrhunderts) durch reiche und komplexe Traditionen geprägt war und durch die historischen Bedingungen der Zeit vermittelt wurde, in der die eheliche Zuneigung als grundlegender Bestandteil einer idealen Ehe gefeiert wurde. Lu findet die öffentliche Darstellung und private Kommunikation der ehelichen Zuneigung in persönlichen Aufzeichnungen, darunter Gedichte, Biografien, Briefe und Memoiren.
In diesem einzigartigen historischen Moment wurden die Ideale der ehelichen Kameradschaft und Liebe verwirklicht, während die gesellschaftlichen Veränderungen auch neue Spannungen für Paare und Großfamilien schufen. Mit überraschenden Enthüllungen über eheliche Beziehungen in dieser Zeit des Wandels wirft Arranged Companions provokante Fragen über die kulturelle Konstruktion von Intimität und die Bedeutung einer "glücklichen Ehe" auf.