
Arthurian Literature XXXVII: Malory at 550: Old and New
Die vorliegenden Aufsätze sind dem bahnbrechenden Artuswerk, Le Morte Darthur von Sir Thomas Malory, gewidmet. Sie sind Weiterentwicklungen von Beiträgen, die zuerst auf einer Konferenz "Malory at 550: Old and New" gehalten wurden, legen sie hier den Schwerpunkt auf den zweiten Teil der Aufgabenstellung.
Dementsprechend richten mehrere Autoren ihr Augenmerk auf Malorys Stil, indem sie seine Redewendungen, Metaphern, Charakterisierungen oder die Manipulation von Quellen nutzen, um eine tiefere Wertschätzung seiner Verdienste als Autor zu erreichen. Wenn Malory, wie andere zeigen, ein viel besserer Künstler ist, als es sein Ruf im 20. Jahrhundert erlaubte, dann besteht ein erneuter Bedarf, die leidige Frage nach der möglichen Originalität seiner "Tale of Sir Gareth of Orkeney" neu zu bewerten.
Ähnlich neue Ansätze liegen den Aufsätzen zugrunde, die Malorys Einstellung zur Zeit und zum Heiligen in "The Sankgreal", die Art und Weise, in der die Geister von Lot und seinen Söhnen mögliche Fehler im Schwur der Tafelrunde aufzeigen, oder die Freuden und Tücken der Artus-Gastfreundschaft neu untersuchen. Die übrigen Beiträge plädieren für neue Herangehensweisen an Malorys erzählerische Lücken, Launcelots Status als Opfer sexueller Gewalt und die Bedeutung der Ablehnung viktorianischer Moralvorstellungen gegenüber Gwenyvere und Isode - Moralvorstellungen, die noch immer einen Großteil der jüngeren Forschung zu Malorys Frauenfiguren prägen.
Mitwirkende: Joyce Coleman, Elizabeth Edwards, Kristina Hildebrand, Cathy Hume, David F. Johnson, Megan Leitch, Andrew Lynch, Molly A.
Martin, Cory James Rushton, + Fiona Tolhurst, Michael W. Twomey.