Bewertung:

Das Buch ist gründlich recherchiert und bietet eine fesselnde Erzählung über Korruption und Hybris, in der faszinierende Parallelen zwischen Vergangenheit und Zukunft gezogen werden. Viele Leser kritisieren jedoch den irreführenden Untertitel und behaupten, dass es dem Buch an Substanz mangelt, da es sich stark auf Zitate stützt und keine originellen Erkenntnisse liefert.
Vorteile:⬤ Gründlich recherchiert
⬤ Perfekter Ton und Tempo
⬤ Faszinierende Details über das Ausmaß von Korruption und Hybris
⬤ Fesselt die Leser mit historischen Parallelen.
⬤ Irreführender Untertitel
⬤ verlässt sich eher auf ausgewählte Zitate als auf Originaljournalismus oder Geschichte
⬤ fehlt eine tiefgehende Untersuchung von David Duke, obwohl sein Name prominent ist
⬤ minimaler Inhalt über den 'Aufstieg der extremen Rechten'
⬤ fehlende alphabetische Liste von Referenzen.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Wizards: David Duke, America's Wildest Election, and the Rise of the Far Right
Einen korrupten alten Demokraten.
Ein aufstrebender republikanischer Populist.
Der Demokrat, verfolgt von Korruptionsvorwürfen; der Republikaner, verfolgt von geschäftlichen Misserfolgen und Verbindungen zu weißen Rassisten.
Der Republikaner brachte Tausende von schreienden Anhängern zu seinen Reden, in denen er die Demokraten für illegale Einwanderer und Kriminalität verantwortlich machte, und der Demokrat stürzte in den Umfragen ab.
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Das Rennen um den Gouverneursposten in Louisiana '91 sollte eigentlich vergessen werden. Doch als der ehemalige KKK-Großmagier David Duke die Nation schockierte, indem er den amtierenden republikanischen Gouverneur Buddy Roemer in der Vorwahl verdrängte, wurde die Welt aufmerksam. Der Demokrat Edwin Edwards, ein ehemaliger Gouverneur mit drei Amtszeiten und zweimaliger Angeklagter wegen Korruption, musste sich Duke in der allgemeinen Wahl stellen - und er würde verlieren.
Dann meldete sich eine wenig bekannte Ausschussmitgliedschaft mit Beweisen für Dukes ruchlose Vergangenheit. Könnten ihre Beweise ausreichen, um die aufgewühlten Wähler umzustimmen, oder würde Louisiana einen Rechtsradikalen im höchsten Amt des Staates willkommen heißen?
Der Journalist Brian Fairbanks erforscht, wie der finale Showdown zwischen Duke und Edwards im November 1991 zu einer großen Veränderung in unserer nationalen Politik sowie zum Aufstieg der radikalen Rechten und weißer supremistischer Gruppen führte und wie sich die Geschichte bei den Präsidentschaftswahlen 2016 wiederholte. Die Geschichte dieser politischen "Zauberer", die von der Geschichte fast vergessen wurde, ist nach wie vor unheimlich vorausschauend und beunruhigend aktuell und ein fesselnder Schmöker.