
Asymptotic Frame Theory for Analog Coding
In den letzten zwei Jahrzehnten sind Rahmen zu Werkzeugen für die Entwicklung von Signalverarbeitungs- und Kommunikationssystemen geworden, bei denen Redundanz erforderlich ist. Um nur einige zu nennen: Spreizsequenzen für den Code-Multiplex-Vielfachzugriff, überkomplette Darstellungen für die Codierung von Quellen mit Mehrfachbeschreibung, Raum-Zeit-Codes, Abtastmatrizen für komprimierte Abtastung und in jüngster Zeit Codes für unzuverlässige verteilte Berechnungen.
In diesem Buch entwickeln die Autoren eine informationstheoretische Charakterisierung für Frame-Teilmengen. Diese Subframes treten in Konstellationen auf, in denen neben Kanal- oder Quantisierungsrauschen auch Auslöschungen (Kommunikation), zufällige Benutzeraktivitäten (Mehrfachzugriff) oder Sparsamkeit (Signalverarbeitung) auftreten. Die Autoren arbeiten an der Schnittstelle von Informationstheorie und benachbarten Disziplinen und bieten einen umfassenden Überblick über diese neue Entwicklung, die die Leistung der in solchen Systemen verwendeten Codes drastisch verbessern kann.
Die Autoren beginnen mit einer Einführung in die zugrundeliegende mathematische Theorie, einschließlich Leistungsmessungen, Rahmentheorie und Zufallsmatrixtheorie. Dann fahren sie mit zwei sehr wichtigen Highlights fort, die die Rahmentheorie mit der Zufallsmatrixtheorie verbinden und die Möglichkeit aufzeigen, dass gleichwinklige, enge Rahmen eine bessere Leistung als andere Klassen bieten.
Dieses Buch bietet einen prägnanten und detaillierten Ausgangspunkt für Studenten, Forscher und Praktiker, die an einer Vielzahl von Kommunikations- und Signalverarbeitungsproblemen arbeiten.