Bewertung:

Das Buch stellt eine bahnbrechende soziologische Studie über Atheisten vor, die sich auf deren Überzeugungen und Persönlichkeitsmerkmale im Vergleich zu Gläubigen konzentriert. Es wird wegen seines informativen Inhalts gut aufgenommen, obwohl einige Kritiken sich auf die Prosa und die methodischen Einschränkungen beziehen.
Vorteile:Augenöffnende Einblicke in den Atheismus und seine gesellschaftlichen Wahrnehmungen.
Nachteile:Eine bahnbrechende Untersuchung einer wenig untersuchten Bevölkerungsgruppe, die eine vergleichende Analyse mit religiösen Gruppen bietet.
(basierend auf 13 Leserbewertungen)
Atheists: A Groundbreaking Study of America's Nonbelievers
Umfragen zufolge glauben die meisten Amerikaner an Gott. Doch der Unglaube breitet sich aus.
Nachdem die zunehmenden Beweise dafür, dass die organisierte Religion in vielen Ländern rückläufig ist, untersucht wurden, bietet dieses leicht verständliche Buch die erste wissenschaftliche Studie über aktive Atheisten. Die Autoren befragten fast 300 Mitglieder von atheistischen Organisationen in den Vereinigten Staaten. Die Forscher fragten nicht nur nach dem Bildungsstand, der politischen Einstellung usw.
dieser Nichtgläubigen, sondern versuchten auch herauszufinden, wie jeder Befragte zum Atheisten geworden war. Hatten sie jemals an Gott geglaubt, oder hatten sie es nie getan? Hatten sie einen Preis für ihren Atheismus gezahlt? In drei Kapiteln wird der Grad des Dogmatismus, des Eiferers und der religiösen Vorurteile beschrieben, der bei den aktiven Atheisten festgestellt wurde.
Diese Ergebnisse, die mit denen verglichen werden, die aus eher gewöhnlichen Stichproben von Atheisten (und starken Fundamentalisten) gewonnen wurden, haben die Autoren oft überrascht. Einzigartig in diesem Buch ist ein Kapitel, in dem die Atheisten ihre Reaktion auf die Studie und ihre oft überraschenden Ergebnisse darlegen.
Ein weiteres Kapitel schlüsselt die Antworten einer großen kanadischen Stichprobe auf die in der amerikanischen Studie verwendeten Messgrößen auf, je nachdem, wie religiös der Befragte war - von Atheist über Agnostiker bis hin zu vier verschiedenen Stufen theistischer Intensität. Dabei zeigte sich ein klares Ergebnis: Je religiöser eine Gruppe war, desto mehr unterschieden sich ihre Persönlichkeiten, Vorurteile und Überzeugungen von allen anderen.