Auf der Flucht in Nazi-Berlin: Memoiren

Bewertung:   (4,8 von 5)

Auf der Flucht in Nazi-Berlin: Memoiren (Bert Lewyn)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch ist ein fesselnder und emotionaler Bericht über Bert Lewins Erfahrungen als junger jüdischer Mann, der im nationalsozialistischen Berlin überlebte. Es dokumentiert seinen Überlebenskampf inmitten der Schrecken der Verfolgung und schildert sowohl herzzerreißende Verzweiflung als auch Momente der Resilienz. Die Leserinnen und Leser sind tief beeindruckt und können das Buch oft nicht aus der Hand legen, weil sie die Gräueltaten, denen Juden während des Zweiten Weltkriegs ausgesetzt waren, aus erster Hand erfahren haben.

Vorteile:

Fesselnd erzählt, emotional packend, informativ über Holocaust-Erfahrungen, gut geschrieben, mit lebendigen Details, sowohl herzzerreißend als auch aufbauend, von Lesern sehr empfohlen. Besonders gelobt werden der Einfallsreichtum und der Erfindungsreichtum des Autors beim Überleben, was das Buch zu einem Muss für alle historisch Interessierten macht.

Nachteile:

Einige Leser merken an, dass die Erzählung manchmal verwirrend und doppeldeutig ist, was den Gesamteindruck beeinträchtigen könnte. Es gibt einige Momente der Dunkelheit und Verzweiflung, die für manche Leser schwer zu ertragen sein könnten.

(basierend auf 17 Leserbewertungen)

Originaltitel:

On the Run in Nazi Berlin: A Memoir

Inhalt des Buches:

BERLIN, 1942. Die Gestapo verhaftet den achtzehnjährigen Bert Lewyn und seine Eltern.

Letztere werden in den Tod geschickt, Bert muss in einer Fabrik arbeiten, die Waffen für die Kriegsanstrengungen der Nazis herstellt. Wie durch ein Wunder erhält Bert an dem Morgen, an dem die Gestapo alle Juden, die in den Fabriken arbeiten, verhaftet, einen Tipp und taucht unter. Er findet Unterschlupf, manchmal bei mitfühlenden Zivilisten, manchmal bei Leuten, die seine Fähigkeiten nützlich finden, und manchmal in den Kellern zerbombter Gebäude.

Ohne richtige Ausweispapiere überlebt er als gejagter Jude in den Flammen und dem Terror des nationalsozialistischen Berlins, auch weil er sich erfolgreich als Nicht-Jude ausgibt und sich sogar als SS-Offizier tarnt. Doch die Gestapo ist ihm dicht auf den Fersen...

Vor dem Zweiten Weltkrieg lebten 160.000 Juden in Berlin. Im Jahr 1945 waren nur noch 3.000 am Leben.

Bert war einer der wenigen, und seine spannenden Memoiren - vom Miterleben der berühmten Bücherverbrennung 1933 bis zu den Nachwehen des Krieges in einem Lager für Vertriebene - bieten eine beispiellose Darstellung des Lebens eines entlaufenen Juden im Herzen des Nazi-Reiches.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781641601108
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2019
Seitenzahl:400

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