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In Search of the Father: Two Plays
Wenn das archetypische Patriarchat oder Matriarchat in der Psyche einer Tochter dominiert, reift der positive männliche Geist nicht ausreichend aus dem mütterlichen Unbewussten heraus, so dass es zu einer optimalen Begegnung zwischen weiblichen und männlichen Prinzipien kommen kann. Es wird schwierig, ein bewussteres, gut integriertes, ganzes menschliches Wesen zu entwickeln. Wenn eine unzureichende oder inkompetente Vaterschaft mit einer abwesenden oder passiven, schweigenden Mutterschaft kombiniert wird, ist das Gleichgewicht gestört.
Die Talente und Möglichkeiten einer Tochter für die Zukunft können schlummern - oder in Selbstzweifeln verblassen.
Diese analytischen Erörterungen von zwei Theaterstücken, Die Erbin und Ein empfindliches Gleichgewicht, zeigen, wie sich zu viel oder zu wenig Erziehung nachteilig auswirken kann. Vor allem, wenn ein Vater sich aus der Familie zurückzieht und seiner Tochter keine liebevolle Aufmerksamkeit schenkt oder wenn er sich als überheblicher Ältester präsentiert, vernachlässigt er es, sein Kind bei dem natürlichen Prozess der Trennung von der Mutter zu unterstützen - und hilft ihm nicht, persönliche Autonomie und ein eigenes Leben zu erlangen. Als Erwachsene wird sich eine solche Tochter wahrscheinlich an einem Ort wiederfinden, der nicht von ihrem einzigartigen Potenzial für Ganzheitlichkeit bestimmt wird, sondern von den begrenzenden Erwartungen ihrer Familie und der sie umgebenden kollektiven patriarchalischen Kultur.
Inhaltsverzeichnis
-Vorwort.
-Einleitung: Mythos und Kultur.
-Die Tochter mit einem gefühlsmäßig feindseligen Vater: Die Erbin von Ruth und Augustus Goetz.
-Die Tochter mit einem gefühlsmäßig abwesenden Vater: Ein empfindliches Gleichgewicht von Edward Albee.
-Abschließende Bemerkungen.
-Referenzen.