Bewertung:

Auf der Suche nach der blauen Ente ist ein humorvolles und ergreifendes Coming-of-Age-Memoir, das Mitte der 1980er Jahre spielt und von den Abenteuern der Autorin in Neuseeland, Australien und Indonesien erzählt. In der Erzählung gibt es zwei namenlose Protagonisten, wobei der Schwerpunkt auf dem Einfallsreichtum der weiblichen Hauptfigur in Krisenzeiten liegt. Die Memoiren fangen eine einfachere, freiere Zeit mit lebhaften Beschreibungen und Lebensfreude ein und machen sie zu einer fesselnden und nachdenklichen Lektüre.
Vorteile:⬤ Fesselnde und humorvolle Erzählung
⬤ lebendige Beschreibungen
⬤ starke Charakterentwicklung, insbesondere der weiblichen Hauptfigur
⬤ nostalgische Darstellung der 1980er Jahre
⬤ reicher kultureller und historischer Kontext
⬤ zeigt die Freundlichkeit von Fremden
⬤ spiegelt Lebensfreude und Abenteuer wider.
⬤ Manche mögen das Fehlen namentlich genannter Protagonisten verwirrend finden
⬤ die Memoiren berühren lebensbedrohliche und erotische Abenteuer, was nicht alle Leser ansprechen mag
⬤ der Tonfall mag nicht bei denen ankommen, die geradlinige Reiseerinnerungen bevorzugen.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
In Search of the Blue Duck
In Search of the Blue Duck spielt Mitte der 1980er Jahre vor allem in Australien und Neuseeland und erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der sich in der weiten Welt zurechtfinden muss, nachdem er festgestellt hat, dass er nicht in das privilegierte Leben in New York passt, zu dem er erzogen wurde.
Er verpasst die Gelegenheit, auf den Fidschi-Inseln zu verweilen, und reist nach Neuseeland, wo er auf eine wilde junge Britin trifft, die aus ebenso beschränkten Verhältnissen stammt wie er selbst. Im Gegensatz zu ihm hat sie jedoch gelernt, das zu verfolgen, was sie "das blaue Enten-Abenteuer" nennt, und sie macht sich auf den Weg, ihm zu zeigen, wie man das auch tun kann.
Während sie arbeiten und reisen, von so gut wie nichts leben, wandern und per Anhalter durch entlegene Regionen Neuseelands und Australiens fahren, lernen sie sich besser kennen als jeder andere. Auf ihrem Weg durch Indonesien wird jedoch klar, dass ihre Differenzen ihrer Idylle ein Ende setzen werden.
Doch diese höchst ungewöhnliche Reise- und Liebesgeschichte ist noch viel mehr als das, denn sie verlässt regelmäßig den Erzählmodus, um alles darzulegen und zu erörtern, was ihrem omnivor neugierigen Autor auf seinem Weg begegnet, vom Aussterben der Sprachen der Aborigines bis hin zur Entwicklung der Kartonagenherstellung.