Auf der Suche nach der reinen Lust: Ein Memoir

Bewertung:   (4,0 von 5)

Auf der Suche nach der reinen Lust: Ein Memoir (Lise Weil)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Lise Weils Memoiren „Auf der Suche nach der reinen Lust“ sind eine zutiefst persönliche und leidenschaftliche Auseinandersetzung mit ihren Erfahrungen in der radikalen feministischen und lesbischen Bewegung der 1970er und 1980er Jahre. Das Buch verbindet persönliche Erzählungen mit Kulturgeschichte und beleuchtet Themen wie Liebe, Begehren, Spaltung und die Komplexität der Identitätspolitik. Rezensenten loben Weil für ihren ehrlichen Schreibstil und die emotionale Tiefe ihrer Reflexionen über Beziehungen und die feministische Bewegung. Die Memoiren sprechen viele Leser an, insbesondere diejenigen, die sich für feministische Geschichte und lesbische Identität interessieren.

Vorteile:

Ehrlicher und emotionaler Schreibstil, der die Komplexität von Beziehungen und Identitätspolitik einfängt.
Eine fesselnde Erzählung, die persönliche Erfahrungen mit breiteren kulturellen Erzählungen der feministischen Bewegung verknüpft.
Positive Resonanz bei den Lesern für die aufschlussreichen Reflexionen über Liebe, Begehren und Veränderung.
Die Memoiren werden als 'Page-turner' und sehr eindrucksvoll beschrieben und vermitteln ein Gefühl von Freude und Verbundenheit mit der feministischen Geschichte.

Nachteile:

Einige Leserinnen könnten Weils Fokus auf den lesbischen Feminismus spezifisch und weniger nachvollziehbar finden, wenn sie nicht den gleichen Hintergrund haben.
Das Thema der Spaltung innerhalb der Identitätspolitik könnte einige Leser verunsichern, was die Inklusivität der Bewegung angeht.
Einige Rezensionen erwähnen die Komplexität der Erzählung, die für Leser, die einen einfachen Bericht suchen, eine Herausforderung darstellen könnte.

(basierend auf 15 Leserbewertungen)

Originaltitel:

In Search of Pure Lust: A Memoir

Inhalt des Buches:

Als Lise Weil 1976 ihr Coming-out hatte, kam sie in ein Land, das in Flammen stand. Das lesbische Begehren war das pulsierende Zentrum eines ganzen Lebensstils, einer Kultur, einer Bewegung.

Die Luft pulsierte vor Möglichkeiten. Im Mittelpunkt von Auf der Suche nach der reinen Lust steht Weils Eintauchen in diese Kultur, diese Bewegung: das große Experiment des lesbischen Feminismus der 70er und 80er Jahre. Sie und die Frauen um sie herum lebten in einem Zustand gesteigerter erotischer Intensität, der, wie sie glaubte, die Quelle ihres wichtigsten Wissens war.

Das Verlangen war ihr Leitstern.

Doch nach fünfzehn Jahren heißer, aber letztlich gescheiterter Beziehungen, die dazu neigten, die turbulenten politischen Strömungen um sie herum widerzuspiegeln, musste sie zugeben, dass das Begehren auch ein Kanal für die Wunden ihrer Kindheit war. Es tauchte auf, wenn sie sich misstrauisch, entfremdet und sogar missbraucht fühlte.

Es erlahmte, wenn sie am zärtlichsten und vertrauensvollsten war. Und sie neigte dazu, die Liebe zu übertrumpfen, immer und immer wieder. Als Mitte der 80er Jahre eine Freundin Weil bat, sie auf ein Zen-Retreat zu begleiten, war sie verzweifelt genug, um ja zu sagen.

Ihr erster Tag des Zazen-Sitzens war die Hölle - aber da sie von dem (weiblichen) Roshi begeistert war, blieb sie dabei und kam später zu einem Sesshin nach dem anderen. Es folgte eine schwierige Zeit der Selbstprüfung, und im Laufe der Jahre lernte sie einen ganz anderen Umgang mit dem Begehren. Letztendlich hat ihre Suche nach reiner Lust etwas zutage gefördert, das der Liebe sehr ähnlich ist.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781631523854
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch

Kauf:

Derzeit verfügbar, auf Lager.

Ich kaufe es!

Weitere Bücher des Autors:

Auf der Suche nach der reinen Lust: Ein Memoir - In Search of Pure Lust: A Memoir
Als Lise Weil 1976 ihr Coming-out hatte, kam sie in ein Land, das in Flammen...
Auf der Suche nach der reinen Lust: Ein Memoir - In Search of Pure Lust: A Memoir

Die Werke des Autors wurden von folgenden Verlagen veröffentlicht: