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In Search of the Soul: A Philosophical Essay
Wie sich unser Glaube an die Seele im Laufe der Jahrhunderte entwickelt hat und warum ein Verständnis der Seele auch heute noch wichtig ist
Das Konzept der Seele ist seit der Antike immer wieder Gegenstand von Untersuchungen. Was meinen wir, wenn wir davon sprechen, unsere Seele zu finden, woher wissen wir, dass wir eine haben, und hat sie in der heutigen wissenschaftlich und technologisch geprägten Gesellschaft noch eine Bedeutung? Von Sokrates und Augustinus bis hin zu Darwin und Freud nimmt „Auf der Suche nach der Seele“ den Leser mit auf eine knappe, leicht verständliche Reise zu den Ursprüngen der Seele in der westlichen Philosophie und Kultur und untersucht, wie sich die Idee im Laufe der Geschichte bis zur Gegenwart entwickelt hat. Anhand von Literatur, Musik, Kunst und Theologie veranschaulicht John Cottingham, dass die Seele in der heutigen Zeit keineswegs überflüssig ist, sondern uns vielmehr auf die Bedeutung von Sinn und Wert, von Erfahrung und Wachstum einstimmt. Ein besseres Verständnis der Seele könnte uns allen helfen, besser zu verstehen, was es heißt, ein Mensch zu sein.
Cottingham befasst sich mit der Entwicklung unserer Gedanken über die Seele anhand wegweisender Werke - darunter die von Aristoteles, Platon und Descartes. Er befasst sich mit der Natur des Bewusstseins und der subjektiven Erfahrung und erörtert die psychoanalytische Auffassung, dass große Teile der menschlichen Psyche dem direkten Bewusstsein verborgen sind. Er reflektiert auch über die geheimnisvolle und universelle Sehnsucht nach Transzendenz, die ein unauslöschlicher Teil unserer menschlichen Konstitution ist. Mit Blick auf die vielen Dimensionen der Seele - historisch, moralisch, psychologisch und spirituell - legt Cottingham dar, wie sie eine starke Anziehungskraft auf uns alle ausübt.
Auf der Suche nach der Seele ist ein Zeugnis dafür, dass die Seele ein zutiefst bedeutsamer Aspekt menschlichen Wohlbefindens bleibt.