
Quest for a Black Theology
Die Anfänge der Schwarzen Theologie - In den späten 1960er Jahren kam es zu Unruhen im Zusammenhang mit dem Vietnamkrieg, dem Tod von Malcolm X und Martin Luther King Jr., zu Aufständen von Afroamerikanern in großen Städten der USA und zum Aufstieg der Black-Power-Bewegung. Zur gleichen Zeit entstand, sogar inmitten ernsthafter Kontroversen in den schwarzen Kirchen, die schwarze Befreiungstheologie und ihre radikale Kritik nicht nur an weißen Machtstrukturen, sondern am historischen Christentum selbst.
Dieser klassische Band, der die Aufsätze einer entscheidenden Konferenz schwarzer Kirchenleute, Ethiker und Theologen an der Georgetown University im Jahr 1969 versammelt, spiegelt die Dringlichkeit, den Streit und die Energie dieser Zeit wider. Die Kapitel dieses Bandes, die sich mit schwarzem Bewusstsein, Stolz, Macht und Befreiung in Bezug auf das Christentum befassen, sprechen von und zu dem Schmerz und den Möglichkeiten, die die Afroamerikaner damals erlebten, sowie von den tiefen Spaltungen - und dem tiefen Glauben - innerhalb der schwarzen Kirchen jener Zeit. James J.
Gardiner, S.A., ist Direktor des Graymoor Spiritual Life Center in Garrison, New York. J.
Deotis Roberts, Sr., ein Pionier der Schwarzen Theologie, ist emeritierter Professor für Religion an der Howard University Divinity School. Zu seinen zahlreichen Werken gehören Liberation and Reconciliation: A Black Theology (1971, 2004) und Bonhoeffer and King: Speaking Truth to Power (2005).