
Artificial Intelligence-based Cybersecurity for Connected and Automated Vehicles
Die schädlichen Auswirkungen von Cyberangriffen auf eine Branche wie die kooperative vernetzte und automatisierte Mobilität (CCAM) können enorm sein. Von den unbedeutendsten bis zu den schlimmsten kann man zum Beispiel die Schädigung des Rufs von Fahrzeugherstellern, die zunehmende Weigerung von Kunden, CCAM einzuführen, den Verlust von Arbeitsstunden (mit direkten Auswirkungen auf das europäische BIP), materielle Schäden, erhöhte Umweltverschmutzung z. B. durch Verkehrsstaus oder böswillige Änderungen in der Sensor-Firmware und schließlich die große Gefahr für Menschenleben erwähnen, seien es Fahrer, Passagiere oder Fußgänger.
Vernetzte Fahrzeuge werden auf unseren Straßen bald Realität sein und neue Dienste und Möglichkeiten, aber auch technische Herausforderungen und Sicherheitsrisiken mit sich bringen. Um diese Risiken zu überwinden, hat das CARAMEL-Projekt mehrere Lösungen zum Schutz vor Hackerangriffen für die neue Fahrzeuggeneration entwickelt.
CARAMEL (Artificial Intelligence-based Cybersecurity for Connected and Automated Vehicles), ein von der Europäischen Union im Rahmenprogramm Horizont 2020 kofinanziertes Forschungsprojekt, ist ein Projektkonsortium mit 15 Organisationen aus acht europäischen Ländern und drei koreanischen Partnern. Das Projekt wendet einen proaktiven Ansatz an, der auf Techniken der künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens basiert, um potenzielle Cybersicherheitsbedrohungen für autonome und vernetzte Fahrzeuge zu erkennen und zu verhindern. Dieser Ansatz stützt sich auf vier grundlegende Säulen, nämlich: Autonome Mobilität, vernetzte Mobilität, Elektromobilität und ferngesteuerte Fahrzeuge. In diesem Buch werden Theorie und Ergebnisse aus jeder dieser technischen Richtungen vorgestellt.