Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 19 Stimmen.
At Close Range: A Memoir of Tragedy and Advocacy
Leesa Ross hat nicht erwartet, dass sie ein Buch schreiben würde. Sie hatte auch nicht mit der Tragödie gerechnet, die ihre Familie erlebte, einem schrecklichen und plötzlichen Tod, der sie dazu brachte, At Close Range zu schreiben. In ihrem Debütroman schildert sie, was geschah, nachdem ihr Sohn Jon bei einem verrückten Schusswaffenunfall auf einer Party ums Leben kam. Ross schildert schonungslos die Komplexität der Trauer, die sich durch die Generationen ihrer Familie zieht, und berichtet dann, wie der Verlust von Jon ein neues Leben für sie als prominente Verfechterin der Waffensicherheit ausgelöst hat.
Vor dem Unfall hatte Ross nie einen Grund, über die Rolle nachzudenken, die Waffen in ihrem Leben spielten. Jetzt besinnt sie sich auf die Art und Weise, in der Waffen zum Alltag ihrer drei Söhne und ihrer Freunde gehören. Ross' Einstellung zu Waffen ist dornenreich. Sie hat Sammler und Jäger in ihrer Familie. Um ihr Engagement auszugleichen, trat sie sowohl Moms Demand Action als auch der NRA bei.
In At Close Range wird die landesweite Diskussion über Waffenkontrolle anhand des auslösenden Moments einer Familie und seiner Folgen dargestellt. Letztendlich zeigt At Close Range jedoch das Bemühen einer Mutter, aus der Tragödie einen Sinn zu machen und einen universell vernünftigen Standpunkt und Schwerpunkt zu finden: Waffensicherheit und verantwortungsvoller Waffenbesitz.