Bewertung:

Goodbye Wives and Daughters ist ein ergreifender Sachbuchbericht über ein tragisches Kohlebergwerksunglück in Montana, der sich auf die betroffenen Menschen und die ethischen Fragen im Zusammenhang mit dem Ereignis konzentriert. Die Autorin Susan Kushner Resnick verbindet umfangreiche Recherchen mit einer fesselnden Erzählung, die sowohl emotional als auch informativ ist.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert, lässt die Erfahrungen der Bergleute und ihrer Familien lebendig werden und behandelt komplexe ethische und rechtliche Fragen mit Geschick. Viele Leser fanden es fesselnd und bewegend und konnten es oft nicht aus der Hand legen. Die Qualität der Erzählung wird mit Fiktion verglichen, die eine tiefe emotionale Bindung zu den Charakteren ermöglicht, und sie dient als wertvolles Stück historischen Kontexts.
Nachteile:Einige Leser waren der Meinung, dass das Buch durch die Konzentration auf die Namen der bei der Katastrophe ums Leben gekommenen Verwandten erdrückend sein könnte, ohne tiefer in ihre Geschichten einzutauchen. Einige empfanden das Buch als langatmig oder waren eher auf der Suche nach Unterhaltung als nach einer ausführlichen Darstellung der tragischen Ereignisse, was zu gemischten Bewertungen hinsichtlich seiner fesselnden Qualität führte.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
Goodbye Wifes and Daughters
Eines Morgens im Jahr 1943 stiegen fast achtzig Männer in die Smith-Kohlenmine in Bearcreek, Montana, ein. Nur drei kamen lebend heraus.
„Auf Wiedersehen Ehefrauen und Töchter...“, schrieben zwei der Bergleute, als sie starben. Die Geschichte dieses tragischen Tages und seiner Folgen wird in diesem Buch durch die Augen dieser Frauen und Töchter erzählt - Frauen, die ihre Ehemänner, Väter und Söhne, ihren Lebensunterhalt, ihre Nachbarn und ihr Zuhause verloren und es dennoch geschafft haben, sich zu wehren und durchzuhalten. Susan Kushner Resnick hat die Geschichte hinter all diesen Verlusten aufgedeckt.
Sie schildert die Fehltritte und die fragwürdige Ethik der Minenmanager, die ihre Missachtung der Sicherheit auf die Erfordernisse des Zweiten Weltkriegs schoben; die Bemühungen eines ernsthaften Bundesmineninspektors und des Präsidenten der Minengewerkschaft (später ein berüchtigter Mörder), die vergeblich versuchten, die Mine sicherer zu machen; den Heldenmut der Männer, die neun Tage lang um die Rettung der eingeschlossenen Bergleute kämpften; und die Auswirkungen der Katastrophe auf die gesamte Bergbauindustrie. Resnick beleuchtet eine besondere historische Tragödie mit all ihren menschlichen Verästelungen und erinnert uns gleichzeitig daran, dass solche Tragödien, die durch die Gier und Gleichgültigkeit von Unternehmen verursacht werden, uns auch heute noch begleiten.