
Building Mental Health Capacity in Haiti Through Collaborative Partnerships
Da die psychische Gesundheit weltweit immer mehr in den Mittelpunkt rückt, ist eine Anleitung erforderlich, wie sich psychische Störungen in den verschiedenen Kulturen manifestieren, und es müssen bewährte Modelle für den Umgang mit diesen Problemen im kulturellen Kontext vorgeschlagen werden. In Ländern mit begrenzten Ressourcen und einer erhöhten Anfälligkeit für Naturkatastrophen ist diese Forderung sogar noch dringlicher.
Zusätzlich zu Armut und begrenzten Ressourcen sind Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen (LMICs) besonders anfällig für Katastrophen, was den Bedarf an kulturell sensiblen und nachhaltigen Programmen für psychische Gesundheit noch größer macht. Diese Monografie bietet einen Rahmen dafür, wie psychische Gesundheitsprobleme international in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern angegangen werden können, um nachhaltige Programme zu entwickeln. Die Monografie enthält didaktische und praktische Beispiele für ein Schulungsprogramm zur psychischen Gesundheit, das seit 20 Jahren in Haiti durchgeführt wird.
Es werden Erfolge und Herausforderungen sowie Erfahrungen und Empfehlungen für andere Praktiker und Forscher vorgestellt. Bei dieser Monografie handelt es sich um einen Leitfaden, der sich mit der internationalen Umsetzung von Schulungsprogrammen für psychische Gesundheit befasst.
Das Ziel der Autoren ist es, das Buch so zu strukturieren, dass Haiti als Beispiel dafür dient, was Wissenschaftler, die sich für globale psychische Gesundheit interessieren, tun können, um ein Schulungsprogramm auf internationaler Ebene effektiv umzusetzen. Diese Monografie enthält sowohl didaktische als auch detaillierte praktische Beispiele mit Illustrationen des Schulungsprogramms für psychische Gesundheit in Haiti in den letzten zwei Jahrzehnten.
Die Monografie richtet sich an Praktiker, Wissenschaftler, Forscher, Anbieter von Humandienstleistungen, Programmverwalter, Vertreter des öffentlichen Gesundheitswesens, politische Entscheidungsträger, kommunale Führungskräfte, Studenten und Hochschulabsolventen, gemeinnützige Organisationen und Basisorganisationen sowie staatliche und internationale Behörden, die an der Entwicklung, Umsetzung und Evaluierung kulturell angemessener Schulungsprogramme für psychische Gesundheit in internationalen Einrichtungen interessiert sind.