
Flashy, Fun and Functional: How Things Helped to Invent Melbourne's Gold Rush Mayor
Vor dem Hintergrund des noch jungen Melbourne ließ John Thomas Smith seine Wurzeln im Devisenhandel hinter sich, um ein einflussreiches Mitglied der Gesellschaft zu werden. Als weithin anerkannte Figur in der Stadt, die eine Cutty-Pfeife rauchte und einen weißen Zylinder trug, wurde er 1851 zum Oberbürgermeister von Melbourne gewählt und sieben Mal wiedergewählt.
Seine skandalöse Ehe mit der Tochter eines irisch-katholischen Gastwirts und seine unbeholfene Vornehmheit machten ihn jedoch bei bestimmten Teilen der Gesellschaft unbeliebt. Von 1849 bis 1860 bewohnte Smith mit seiner Familie 300 Queen Street in Melbourne, eines der ersten echten Stadthäuser der Stadt. In Flashy, Fun and Functional: How Things Helped to Invent Melbourne's Gold Rush Mayor werden die Dinge untersucht, die sie zurückließen.
Ausgrabungen an diesem Ort im Jahr 1982 durch Judy Birmingham and Associates brachten ein reichhaltiges und wichtiges archäologisches Zeugnis des Lebens der Smiths in Form einer Mülldeponie zutage. Anhand der geborgenen Artefakte lässt sich die besondere Art und Weise untersuchen, in der die Familie Smith die materielle Kultur nutzte, um ihre Stellung in der kolonialen Gesellschaft auszuhandeln.
Populäre Dekorationsstile und teure Materialien deuten auf die Bemühungen der Familie hin, ihren neu erworbenen sozialen Status zu sichern. Die Artefakte evozieren den Aufruhr, die Unbeständigkeit und die Möglichkeiten des Lebens in den ersten Jahrzehnten der Kolonie in Port Phillip.
Sie sind ein Beispiel für die Möglichkeit des sozialen Aufstiegs in der Kolonie, aber auch für die Herausforderung, sich in den Gepflogenheiten einer neu entstehenden Gesellschaft zurechtzufinden.