
Performing Immanence
Performing Immanence: Forced Entertainment ist eine einzigartige Untersuchung des facettenreichen Charakters der Arbeiten des britischen Experimentaltheaters Forced Entertainment durch das Denken von Gilles Deleuze und Felix Guattari.
Jan Suk erforscht das Transformationspotential des Territoriums zwischen den Akteuren und den Zuschauern, und zwar über die strukturellen Muster von Forced Entertainment, die Sympathie provozierende Ästhetik, die Integration des Publikums und die akzentuierte Betonung des Jetzt. Neben Schriften von Tim Etchells, dem Direktor der Kompanie, stehen sowohl erdachte als auch dauerhafte Projekte von Forced Entertainment im Mittelpunkt der Analysen. Die Untersuchung umfasst ein breiteres Spektrum an State-of-the-Art-Live-Künstlern, wie z. B. Tehching Hsieh, Franko B oder Goat Island, die im zeitgenössischen Performance-Diskurs diskutiert werden.
Performing Immanence: Forced Entertainment untersucht, wie die immanente Lektüre der Performances von Forced Entertainment über das Denken von Gilles Deleuze das Potenzial kreativer, transformativer Erfahrung erschließt. Die Verflechtung des Denkens von Deleuze und des zeitgenössischen Performance-Theaters führt zu einer symbiotischen Beziehung, die beweist, dass solche Lektüren keine bloßen akademischen Übungen sind, sondern wirklich lebenserhellende Erkenntnisse.