
Raised Up Down Yonder: Growing Up Black in Rural Alabama
Raised Up Down Yonder versucht, den Fokus weg von der Frage zu verlagern, warum schwarze Jugendliche „problematisch“ sind, und zu erforschen, was ihr tägliches Leben wirklich ausmacht. Howell reist in die kleine Gemeinde Hamilton, Alabama, um zu untersuchen, wie es für einen jungen schwarzen Menschen ist, im heutigen ländlichen Süden aufzuwachsen.
Dabei stellt sie fest, dass die jungen Leute in Hamilton weder in einer stereotypen, trägen Umgebung ihre Zeit verbringen, noch von der Hip-Hop-Kultur und den Gefahren des städtischen Nordens verdorben werden, wie viele Experten behaupten. Vielmehr handelt es sich um dynamische und vielfältige junge Menschen, die sich ihren Weg durch die Strukturen bahnen, die den Süden des einundzwanzigsten Jahrhunderts bestimmen. Jahrhunderts bestimmen.
Anhand der ergreifenden Geschichten mehrerer Highschool-Schüler zeigt Raised Up Down Yonder eine Gruppe, die in der Gesellschaft oft unsichtbar gemacht wird. Gemischte Familien, Football-Sagen, Crunk-Musik, sich ausbreitende soziale Netze und ein nahegelegener Abschlussball mit Rassentrennung sind nur einige der faszinierenden Nebeneinanderstellungen.
Angela McMillan Howell ist Assistenzprofessorin für Soziologie und Anthropologie an der Morgan State University. Ihre Arbeiten wurden im Journal of African American Studies und in Anthropology Now veröffentlicht.