Bewertung:

Uprising von Douglas Bland ist eine fiktive Erkundung eines möglichen Aufstandes der kanadischen Ureinwohner vor dem Hintergrund historischer und aktueller soziopolitischer Spannungen. Der Autor, ein Militärexperte, nutzt seinen beruflichen Hintergrund, um die Schwachstellen Kanadas und die Bedeutung von Wahrheit und Versöhnung in Bezug auf indigene Fragen zu erörtern. Das Buch bietet zwar interessante Einblicke, weist aber einen Mangel an Tiefe in der Charakterentwicklung und der Handlungsstruktur auf.
Vorteile:⬤ Bietet einen maßgeblichen Blick auf Kanadas Schwachstellen und strategische Fragen.
⬤ Gut recherchiert mit Schwerpunkt auf militärischen Aktionen und Realismus.
⬤ Wirft wichtige Fragen über die Beziehung zwischen Siedlern und indigenen Völkern in Kanada auf.
⬤ Bietet eine einzigartige Perspektive, die bei kanadischen Lesern mehr Anklang findet.
⬤ Fesselnd für diejenigen, die sich für militärische Strategie und Analyse interessieren.
⬤ Fehlt es an einer starken Charakterentwicklung und einer fesselnden Handlung, was es als Fiktion weniger fesselnd macht.
⬤ Es könnte für Nicht-Kanadier schwierig sein, die Nuancen der Geschichte und ihren politischen Kommentar zu verstehen.
⬤ Der Schreibstil ist eher technisch, was Leser, die eine traditionelle Erzählung suchen, möglicherweise abschreckt.
⬤ Keine romantischen Nebenhandlungen oder typische Belletristik-Elemente, die vor allem ein Nischenpublikum ansprechen.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Uprising
Ein Überraschungsangriff auf die Militärbasen und Kraftwerke der Nation versetzt die Streitkräfte in Aufruhr. Als verarmte, entmutigte, schlecht ausgebildete, aber gut bewaffnete junge Ureinwohner einen modernen revolutionären Anführer finden, erheben sie den Schlachtruf Take Back the Land! Sie kämpfen für die Wiedergutmachung des Unrechts, das ihnen von den weißen Siedlern zugefügt wurde.
Sie wissen, dass sie zu klein sind, um es mit dem ganzen Land aufzunehmen, aber das müssen sie auch gar nicht. Während einiger spannungsgeladener Tage, in denen die Kämpfe um die reichhaltigen Energieressourcen toben, kann der verzweifelte Premierminister nur zusehen, wie der Aufstand das Land lähmt.
Doch als die energieabhängigen Amerikaner feststellen, dass der Strom aus kanadischer Wasserkraft, Öl und Erdgas nach Süden gestoppt ist, bleiben sie nicht untätig. Obwohl keiner der führenden Politiker des Landes es kommen sieht, entfalten sich die erschütternden Folgen mit der gleichen plausiblen Harmonie, mit der vor Jahrzehnten stille Proteste der Ureinwohner zu den unheimlichen Vorahnungen der heutigen Unruhen und Aktionstage wurden.